<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843</id><updated>2011-10-08T02:31:36.712+02:00</updated><title type='text'>Martin Andreas Walser: Buchblog</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>54</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-8880261661547107886</id><published>2011-06-02T16:00:00.000+02:00</published><updated>2011-06-02T16:00:06.001+02:00</updated><title type='text'>Silberherz: Meine neue Erzählung ist erschienen</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://www.martinwalser.ch/maw_07/images/main/buchtitel_silberherz_def_vo.jpg" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="275" width="172" src="http://www.martinwalser.ch/maw_07/images/main/buchtitel_silberherz_def_vo.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;In einer regnerischen Vorweihnachtsnacht in Lissabon begegnet Manuel einer geheimnisvollen Frau. Nach der gemeinsam verbrachten Nacht sucht Manuel sie verzweifelt, hat er ihr doch ein Pfand überlassen, das an eine Bedingung geknüpft ist. Als er dank eines Zufalls das Haus wiederfindet, in dem sie wohnt, erlebt Manuel eine Überraschung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schauplatz der Erzählung »Silberherz« ist Lissabon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ISBN: 9-783842-351431, Erzählung, 120 Seiten, Paperback; erhältlich in den Online-Buchshops und in allen Buchhandlungen auf Bestellung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-8880261661547107886?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/8880261661547107886/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=8880261661547107886' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/8880261661547107886'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/8880261661547107886'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2011/06/silberherz-meine-neue-erzahlung-ist.html' title='Silberherz: Meine neue Erzählung ist erschienen'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-6656978722953779982</id><published>2011-03-25T12:34:00.000+01:00</published><updated>2011-03-25T12:34:44.425+01:00</updated><title type='text'>Ein kläglich ohnmächtiges Leben</title><content type='html'>Welch kläglich ohnmächtiges Leben: Der Blick ins Internet zu früher Morgenstunde (und immer wieder im Verlaufe des Tages): Was hat sich beim Kernkraftwerk in Japan ereignet (nebenbei liest man: schon über 10'000 Erdbeben- und Tsunami-Tote geborgen)? Haben die Bomben in Libyen getroffen (nebenbei liest man: die Bodenkämpfe gehen weiter - kämpfen heisst töten und/oder getötet werden)? Weiter unten lese ich: Ein Erdbeben in Burma. Und ich lese: Noch ein »Herrscher«, der auf »sein Volk» schiessen lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich nehme zur Kenntnis, dass sich Lothar Matthäus die »Chance seines Lebens« bietet, wenn er nämlich mit Bulgarien die Schweiz und damit&amp;nbsp;seinen Lehrmeister Ottmar Hitzfeld&amp;nbsp;»besiegt« (auf dem Fussballfeld nämlich) und dass Lena und&amp;nbsp;Unheilig bei den&amp;nbsp;Echo-Preisen in Berlin abgeräumt haben und dass britische Abgeordnete aus dem Unterhaus twittern dürfen und dass Prinz William und Kate ihren Haushalt ohne Personal führen möchten. Und während ich darüber noch nachdenke, stelle ich - die wohl unterste Markierung auf der Skala&amp;nbsp;möglicher Probleme - wenig überrascht fest, dass im Zürcher Tram das elektronische Informationssystem schon wieder nicht funktioniert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie kann man angesichts all dieser Schrecken und vor allem dem scharfen Kontrast zu all den banalen Ereignisse einfach weiter sein (und: schreiben, da dies ein wesentlicher Teil meines Lebens ist), als würde nichts geschehen oder wäre nichts passiert?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Erkenntnis ist nicht neu und grossartig ist sie schon gar nicht: Die Welt würde keinen Deut besser, wollte ich mich ihr und ihrem Alltag entziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was nicht wirklich dazu beiträgt, das Gefühl der Ohnmacht zu besänftigen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-6656978722953779982?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/6656978722953779982/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=6656978722953779982' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/6656978722953779982'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/6656978722953779982'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2011/03/ein-klaglich-ohnmachtiges-leben.html' title='Ein kläglich ohnmächtiges Leben'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-4717586685901805249</id><published>2011-03-22T08:43:00.002+01:00</published><updated>2011-03-22T08:43:37.927+01:00</updated><title type='text'>Der Käfig - eine Notiz zum Tag</title><content type='html'>»Lasst mich raus aus diesem Käfig«, bettelt er, durch die Stäbe kann er zwar ein kleines Stück Freiheit greifen, von einem Stapel vielleicht ein, vielleicht zwei Blatt Papier heran und in sein winziges Verließ ziehen, um sich dem kurzen Lesen zu widmen (wie wenig Sätze doch auf einer oder zwei Seiten Platz haben und sind sie noch so eng beschrieben!), sein Lebensraum ist beschränkt auf die wenigen – sind es vier, fünf, wenn es hoch kommt, gar sechs? – Quadratmeter seiner Zelle, in der er täglich acht bis zehn Stunden einer Tätigkeit nachzugehen hat, die man ihm zuweist, zuvor und danach darf er je eine Stunde schreiben, höchstens, und ungeachtet dessen, ob er sich gerade mitten in einem schwierigen Satzkonstrukt befindet, wird ihm das Papier und das Schreibgerät weggenommen, kaum ist die Zeit abgelaufen (oder kurz zuvor), die man ihm für diese private Tätigkeit zugebilligt hat, »lasst mich raus aus diesem Käfig«, schreit er und vernimmt als Antwort bloß ein Lachen, von weit her erreicht es sein Ohr, es verhöhnt ihn, das Gelächter, er sinkt zurück und denkt, dass er ihm einige Zeilen widmen wird gleich morgen früh, wenn man ihm erneut ungefähr (maximal!) sechzig Schreibminuten gönnen wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-4717586685901805249?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/4717586685901805249/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=4717586685901805249' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/4717586685901805249'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/4717586685901805249'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2011/03/der-kafig-eine-notiz-zum-tag.html' title='Der Käfig - eine Notiz zum Tag'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-313909962110388772</id><published>2011-03-20T09:52:00.004+01:00</published><updated>2011-03-20T09:54:18.244+01:00</updated><title type='text'>Ich bin in diese Geschichte eingetreten</title><content type='html'>Ich habe Platz genommen darin, in diese Geschichte bin ich eingetreten, wie ich in allen Geschichten Platz nehme, früher oder später, ich, der ich unter Umständen er bin, oder der eine oder der andere der beiden Freunde oder sie alle beide oder der Beobachtende oder ein zufälliger Passant, und ich sehe sie und ich beobachte sie, ohne etwas zu sagen, ich werde mich hüten, mich einzumischen, das ziemt sich nicht, man soll nicht immer einen Weg vorgeben oder den eingeschlagenen korrigieren, sanft oder indem ich hart und konsequent eingreife, nein, das werde ich nicht tun, diesmal so wenig wie all die Male zuvor, &amp;gt;was faselst du da, fantasierst du, quälen dich Fieberträume?&amp;lt;, sie ist besorgt, und ich oder er oder wir alle winken ab: &amp;gt;Mir, ihm, uns, geht es gut, sorge dich nicht, wenn ich erst einmal geschlafen habe. . .&amp;lt;, doch genau dies will sie, wird mir bewusst, mit allen Mitteln verhindern, ich weiß nicht, weshalb, aber ich lasse es geschehen (oder du oder er oder dieser andere Typ oder wir alle), sie sorgt sich so rührend um mich, ich will sie nicht enttäuschen.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;(Aus dem Entwurf zu: «DIE ZUKUNFT DER ZUKUNFT(ZUR VORSPEISE DIE FLAMME - 2)» - Teil 1 ist erhältlich unter ISBN 978-3-8423-3969-9 (Roman, 188 Seiten, Gebunden)&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-313909962110388772?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/313909962110388772/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=313909962110388772' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/313909962110388772'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/313909962110388772'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2011/03/ich-bin-in-diese-geschichte-eingetreten.html' title='Ich bin in diese Geschichte eingetreten'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-6437853745183025072</id><published>2011-03-14T11:34:00.003+01:00</published><updated>2011-03-14T11:44:15.813+01:00</updated><title type='text'>»Zeitweise halte ich es fast nicht mehr aus in dieser Welt«</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://www.martinwalser.ch/maw_07/images/schreiben/buchtitel_zukunft_001_1.jpg" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="257" width="172" src="http://www.martinwalser.ch/maw_07/images/schreiben/buchtitel_zukunft_001_1.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt;Fast glaubte ich schon, den zweiten Teil meiner Triologie aus dem Zyklus »Die Zukunft der Zukunft« (Bild: Band 1, ISBN 978-3-8423-3969-9, Roman, 188 Seiten, Gebunden) demnächst abschliessen zu können. Die Ereignisse und Vorgänge der letzten Wochen und Tage haben mich trauriger, zorniger und noch nachdenklicher und pessimistischer gestimmt. Meinem Helden Ludwig Engelsmann habe ich nun diesen neuen Einstieg in die zweite Diskussion am Tisch des Landgasthofes Bären im schweizerischen Emmental in den Mund gelegt:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;»Zeitweise halte ich es beinahe nicht mehr aus in dieser Welt, es kotzt mich, verzeihe mir diesen Ausdruck, doch er trifft zu, dessen kann ich dich versichern, regelrecht an, alles, was um uns herum geschieht oder unterbleibt, alles, was uns aufgetischt oder was uns unterschlagen wird, das, was man vor uns geheim zu halten versucht und was man uns weismachen will, uns, diesem dummen und trägen Volk, das ohnehin nicht in der Lage ist, die Zusammenhänge zu erkennen und alles richtig einzuordnen und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, und wir geben dieser Einschätzung, dieser beleidigenden und verachtenden Qualifikation auch noch Nahrung, denn uns scheint nur noch zu kümmern, wer nächstes Top-Model wird und ob dieser oder jener Kerl verurteilt wird beispielsweise, und wir lassen uns darauf reduzieren, über Fragen zu entscheiden wie: Wollen wir ein totales Rauchverbot, wollen wir ein Verhüllungsverbot, wollen wir Minarette oder nicht? Wir liefern uns hitzige Scheingefechte um solche Fragen und sind scheinbar zufrieden. Und was tun wir zwei derweil? Auch wir sitzen bloß herum in diesem Landgasthof im Emmental, wohin ich dich zum Essen eingeladen habe, wir unterhalten uns ganz nett und freundlich und gepflegt und breiten voreinander unsere kleinen und größeren Sorgen und Nöte und Freuden und Gelüste aus, wir überlegen uns zwischendurch, was wir essen sollen und unternehmen nichts weiter, wir sind nicht besser – und wohl auch nicht schlechter – als der Durchschnitt der Menschheit, was beileibe kein Ruhmesblatt ist. Wir unternehmen nichts, wir reihen uns ein in die lange Reihe von Menschen, die allesamt letztlich nichts unternehmen, auch wenn zwischendurch die verbalen Wogen hochgehen: Das Gros der Menschheit begibt sich tags darauf in die Büros und in die Betriebe und es werden Stöße von Akten und Berge überflüssiger Dinge produziert, als sei nichts geschehen, wir halten, sagt man, die Wirtschaft in Schwung und wir tragen zu freundlichen Aktienkursen bei, nicht mehr und nicht weniger. Wenn ich zu Hause sitze, in meiner Stube oder im Garten, oder wenn ich über die Felder oder durch den Wald gehe, frage ich mich immer und mit jedem Mal eindringlicher, bohrender, quälender, mich selbst zerstörend oder an den Rand des Abgrunds manövrierend letztlich, ob denn niemand erkennt, was geschieht, oder ob eventuell einfach niemand sehen will, was sich ereignet und verändert und verschlimmert, von Tag zu Tag und von Stunde zu Stunde. Und dann muss ich mir sagen: Wir alle haben uns halt unser kleines, unser bequemes Leben eingerichtet, und selbst manche von jenen, die lautstark ein wie auch immer geartetes und motiviertes Umdenken fordern, haben dabei den Rest der Menschheit im Fokus und nicht primär sich selbst oder ihr eigenes, insbesondere ihr politisches Fortkommen oder Überleben: Bei den Anderen soll beginnen, was dereinst eine &gt;neue Welt&lt; werden soll, von ihr, dieser diffusen &gt;Umgebung&lt;, von der wir stets so genau wissen, wie sie sich eigentlich verhalten soll, erwarten wir ein Zeichen des Umdenkens, alle sind aufgerufen, aber jemand müsste ernsthaft damit nicht nur beginnen, sondern dies auch, und erst noch selbstlos durchhalten, das eigene Leben und das eigene Verhalten zu ändern ist nicht einfach, zugegeben, würde jemand, lautet unsere Ausrede oder Erklärung oder die Rechtfertigung unseres Zögerns, nur endlich beginnen, dann würden wir ebenfalls folgen. So geht es zu und her bei uns und in unserer und in vielen anderen Gesellschaften und nicht nur in unserem Staat und letztlich im größten Teil unserer Welt. Doch noch mehr als die Ereignisse und die Katastrophen und die Verbrechen und Grausamkeiten gegen die Menschheit selbst machen mir die Begleiterscheinungen zu schaffen, ja, so könnte man sie wohl nennen, dieses Verschweigen und Schönreden und Lügen und Aus-weichen, all dies, was uns einlullt und uns wiederum daran glauben lassen wird, dass nichts um uns herum geschieht, worüber wir uns Sorgen zu machen haben und was uns bestärken wird im Glauben, wir könnten, und dies auf ewige Zeiten, so weitermachen wie bisher. Alle jene bereiten mir in einer nach oben offenen Skala Mühe, lassen mich würgen und verursachen in mir einen Brechreiz, die von alledem profitieren und Wasser auf ihre eigenen Mühlen lenken wollen, denn dies bringt uns keinen Millimeter weiter. Wir konsumieren, was man uns vorsetzt, irgendwann ist die Aufmerksamkeit erloschen und wir wenden uns, angewidert oder abgelenkt oder weil wir uns ein wenig Erholung von den Schrecken gönnen wollen, einfach ab, wir knipsen überall im Haus oder in der Wohnung das Licht an und schalten den Fernseher ein und die Stereoanlage und was es sonst alles gibt und fahren weiter mit dem Auto herum – es ist uns schon lange egal, wo das Benzin herkommt – und haben sehr schnell vergessen, was wir uns und anderen soeben noch gelobt haben.«&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-6437853745183025072?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/6437853745183025072/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=6437853745183025072' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/6437853745183025072'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/6437853745183025072'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2011/03/fast-glaubte-ich-schon-den-zweiten-teil.html' title='»Zeitweise halte ich es fast nicht mehr aus in dieser Welt«'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-7549085065680542213</id><published>2011-03-13T20:05:00.006+01:00</published><updated>2011-03-13T20:12:54.410+01:00</updated><title type='text'>Worüber ich niemals schreiben würde?</title><content type='html'>&lt;i&gt;Worüber ich nie schreiben würde - so ungefähr lautete die Frage. Und hier ist meine Antwort.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grundsätzlich soll man nie «Nie» sagen. In anderen Berufen hat man es einfacher. «Ich würde nie Werbung für Zigaretten machen», könnte man beispielsweise sagen oder: «Autowerbung - nein danke.»&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber beim Schreiben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wohl muss ich dieses vertrackte «Nie» also etwas genereller fassen: Ich würde (unter meinem eigenen Namen und belletristisch) nie etwas schreiben mit blossem Blick auf Auflagezahlen, ich würde grundsätzlich kaum etwas schönschreiben oder nur in der Absicht einen Text verfassen wollen, um damit Aufsehen zu erregen (was letzteres ohnehin schwierig geworden ist), damit fallen Fäkal- und andere eher unappetitliche Orgienformen schon einmal weg. . .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spass beiseite: Ich wähle meine Themen nicht nach dem Ausschlussverfahren, das heisst, ich habe keine Aufzählung vor mir, die ich unterteilen würde in «bestimmt nicht», «nur in Notfällen», «eventuell», «wäre reizvoll» und «ganz bestimmt».&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was dann innerhalb eines Generalthemas angesprochen wird und was nicht, das hängt letztlich nicht mit solchen «Nie» zusammen, sondern mit der Geschichte und deren Rhythmus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der neuen Erzählung, an der ich derzeit arbeite, stellt sich dieses Problem. Das eine Seitenmotiv wäre zwar einerseits ganz reizvoll, wird andererseits aber eventuell nur deshalb weichen, damit der Erzählfluss nicht unnötig abgebremst wird (und wird vielleicht anderswo später «gebraucht»).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachtzulesen auf: &lt;a href="http://der-buecherwahnsinn.blogspot.com/2011/03/heute-frage-ich-sylvia-seyboth-martin.html"&gt;Der Bücherwahnsinn&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-7549085065680542213?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/7549085065680542213/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=7549085065680542213' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/7549085065680542213'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/7549085065680542213'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2011/03/woruber-ich-nie-schreiben-wurde-so.html' title='Worüber ich niemals schreiben würde?'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-8376527867653905851</id><published>2011-03-06T19:37:00.000+01:00</published><updated>2011-03-06T19:37:53.326+01:00</updated><title type='text'>Der Entwurf für das Cover von «Silberherz»</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-8D1r-A1UN2o/TXPTbYrOGiI/AAAAAAAAAD0/gZ0_YwuBJyM/s1600/buchtitel_silberherz3.jpg" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="200" width="130" src="http://1.bp.blogspot.com/-8D1r-A1UN2o/TXPTbYrOGiI/AAAAAAAAAD0/gZ0_YwuBJyM/s200/buchtitel_silberherz3.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Derzeit arbeite ich an der Erzählung «Silberherz», die in Lissabon spielt. Bereits liegt auch der Entwurf für das Cover vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;»Du bist ganz schön verrückt«, nahm sie schließlich den Faden wieder auf, den wir beim Wartehäuschen beiseitegelegt hatten, um auf dem Weg zu ihrem Haus über andere, noch unbedeutendere Dinge zu reden, »da wolltest du zum Rossio zurückgehen und bist halbwegs nach Belém hinaus marschiert. Und dies bei dieser Kälte und diesem grässlichen Regen.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;»Der Regen war wohl der eigentliche Grund, weshalb ich mich verlaufen habe«, verteidigte ich mich matt, »ich hatte eigentlich bloß beabsichtigt, einige Verdauungsschritte zu tun, bevor ich ins Hotel zurückkehren würde, und ich war in Gedanken versunken, so dass ich zu wenig auf den Weg achtete, den ich nahm.«&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-8376527867653905851?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/8376527867653905851/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=8376527867653905851' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/8376527867653905851'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/8376527867653905851'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2011/03/der-entwurf-fur-das-cover-von.html' title='Der Entwurf für das Cover von «Silberherz»'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-8D1r-A1UN2o/TXPTbYrOGiI/AAAAAAAAAD0/gZ0_YwuBJyM/s72-c/buchtitel_silberherz3.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-1367540448343018790</id><published>2011-02-14T21:53:00.001+01:00</published><updated>2011-02-14T21:54:36.374+01:00</updated><title type='text'>Der Ausblick, der mir Alexandra bescherte</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-ZcDOH1Jjl4w/TVmVvOsD48I/AAAAAAAAADs/lYYeL0DpNT0/s1600/lisboa_02_2011_4033.jpg" imageanchor="1" style="margin-left:1em; margin-right:1em"&gt;&lt;img border="0" height="124" width="200" src="http://3.bp.blogspot.com/-ZcDOH1Jjl4w/TVmVvOsD48I/AAAAAAAAADs/lYYeL0DpNT0/s200/lisboa_02_2011_4033.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Dieser Ausblick war es, der mir die Romanfigur Alexandra in meinem ersten Roman »Vom Leben« (ISBN: 9-783837-070996) bescherte.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;«Erzähl mir etwas», fordert Alexandra am Miradouro de Santa Luzia, während wir auf einem der Steinquader sitzen und den Blick über die Dächer der Alfama und zum Tejo schweifen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;«Dort drüben wohne ich», fährt sie gottlob fort, noch ehe ich mir schlüssig bin, ob und wie ich antworten oder ob ich mich ausschweigen ...soll. Sie zeigt unbestimmt auf die gegenüberliegende Häuserzeile in pastellfarbenem hellem Blau, Gelb und Rot, in die sich etwas Ocker und jenes Braungrau mischen, das man überall in der Stadt antrifft. In einem dieser Häuser also, jenes mit seinem rostenden, verbogenen Wellblech-Sonnendach über der Terrassentüre schliesse ich alsogleich aus, befände sich ihr Reich, das ich mir sofort in den buntesten Farben auszumalen beginne: Wunderschön würde sie sein, ihre Wohnung, gepflegt, geschmackvoll eingerichtet, hell und freundlich, und herrlich der Ausblick.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;«Wenn Du schön artig bist», lacht sie, «werde ich Dir mein Zuhause zeigen. Später. Vielleicht . . .»&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Aus: »Vom Leben«, Roman, 2008/2009, ISBN: 978-3-837-07099-6)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-1367540448343018790?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/1367540448343018790/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=1367540448343018790' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/1367540448343018790'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/1367540448343018790'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2011/02/dieser-ausblick-war-es-der-mir-die.html' title='Der Ausblick, der mir Alexandra bescherte'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-ZcDOH1Jjl4w/TVmVvOsD48I/AAAAAAAAADs/lYYeL0DpNT0/s72-c/lisboa_02_2011_4033.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-2290470025945499120</id><published>2011-02-02T13:22:00.001+01:00</published><updated>2011-02-02T13:23:12.452+01:00</updated><title type='text'>Geschichten, die das Leben schreibt (I von unendlich)</title><content type='html'>Geschichten, die geschrieben werden könnten oder über die es sich zumindest nachzudenken lohnt, begegnen mir im Alltag immer wieder und fast täglich. Heute beispielsweise jener Mann (Typ »Banker« und »Offizier«, forsch, entscheidungsgewohnt, mit deutlicher Stimme und Aussprache), und sein Sohn (Typ: Schüler, schüchtern, etwas verängstigt). Zusammen betreten sie das Lokal, in dem ich manchmal über Mittag rasch einen Teller Pasta zu mir nehme. Der Vater hat den Sohn eingeladen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch kaum sitzen sie am Tisch neben mir, sagt der Vater: »Ich muss etwas aufs Geld schauen, ich habe nur dreissig Franken in der Tasche.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Sohn (leise): »Ich habe Geld dabei.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Vater (bestimmt, mit einer kleinen Prise Freundlichkeit): »Du möchtest dich also beteiligen?«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Sohn nickt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Vater: »Ich gebe dir das Geld zurück.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Sohn nickt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Vater: »Du musst mich aber daran erinnern, sonst vergesse ich es.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Sohn nickt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann spielt der Vater (forsch, bestimmt, entscheidungsgewohnt, führungserfahren) seine Kernkompetenz aus: Er erklärt dem Sohn, wie er sich auf Prüfungen vorbereiten soll, wie man effizient lernt, wie man sich so verhält, dass man gehört wird, wie er sich geben soll - eine richtig gute Lebensschulung...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, ich weiss nicht so recht...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-2290470025945499120?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/2290470025945499120/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=2290470025945499120' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/2290470025945499120'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/2290470025945499120'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2011/02/geschichten-die-das-leben-schreibt-i.html' title='Geschichten, die das Leben schreibt (I von unendlich)'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-638149626962605398</id><published>2011-01-31T21:35:00.000+01:00</published><updated>2011-01-31T21:35:08.262+01:00</updated><title type='text'>Eigentlich »verrückt«</title><content type='html'>Ist ja eigentlich verrückt: Ich fliege am Freitag nach Lissabon - und ausgerechnet jetzt fällt mir eine Geschichte ein, die in Südfrankreich angesiedelt sein MUSS. . .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andererseits: Als ich das erste Mal in Lissabon weilte, schrieb ich an einer Geschichte, die in den Schweizer Bergen spielte - und als ich zurück in der Schweiz war, verfasste ich den zwingend dazu gehörenden Teil über Lissabon... (ISBN 9-783837-070996, Roman, 2008/2009)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Dorf, es hat bereits in »SehnSucht« (ISBN 9-783839-115855, Erzählung, 2009), wenn auch ungenannt, eine gewisse Rolle gespielt, hat mich scheinbar nicht mehr losgelassen, seit ich dort, vor über dreissig Jahren, einmal »angekommen bin« und dies in einer »verrückten Mission«: Einem Bekannten zuliebe bin ich hingefahren, um einen Maler zu interviewen, der noch nie in seinem Leben ausgestellt hatte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-638149626962605398?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/638149626962605398/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=638149626962605398' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/638149626962605398'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/638149626962605398'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2011/01/eigentlich-verruckt.html' title='Eigentlich »verrückt«'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-3842837868579911254</id><published>2011-01-29T19:39:00.000+01:00</published><updated>2011-01-29T19:39:35.821+01:00</updated><title type='text'>Eine neue Geschichte reift</title><content type='html'>Mir ist eine kleine Geschichte zugeflogen letzte Nacht. Nun will sie »nur noch geschrieben sein«. Es wird also demnächst nach »SehnSucht« und »Herzbluten« eine weitere Erzählung geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Anfang und der Schluss waren mir fast bis ins Detail klar, als ich aufwachte und auch so ziemlich genau, was sich dazwischen zutragen würde. Ich brauche also nicht ins »Leere hinauszuschreiben« diesmal, ich werde mich nicht unablässig fragen müssen, wie sich die Geschichte entwickeln würde und sollte oder müsste, und ich dürfte auch keine unliebsamen Überraschungen erleben, wie sie sich manchmal einstellen, verhält sich oder denkt und argumentiert plötzlich einer der Protagonisten so vollkommen anders, als man es »geplant« oder vorhergesehen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch hat sich dies auch schon als gefährlich erwiesen: Fast den ganzen Ablauf klar vor Augen zu haben, bevor ich auch nur eine Zeile geschrieben habe. Denn einige Male hat sich bei mir Langweile eingeschlichen, da ich schon wusste, wie alles enden würde - weshalb also sollte ich die Geschichte überhaupt noch schreiben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesmal werde ich sie jedoch zu Papier bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Versprochen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-3842837868579911254?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/3842837868579911254/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=3842837868579911254' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/3842837868579911254'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/3842837868579911254'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2011/01/eine-neue-geschichte-reift.html' title='Eine neue Geschichte reift'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-7087074067696015302</id><published>2011-01-19T21:12:00.000+01:00</published><updated>2011-01-19T21:12:45.573+01:00</updated><title type='text'>Das geschlechtsneutrale Straßenschild</title><content type='html'>Eigentlich wollte ich mir ja eine witzige Bemerkung zum Versuch erlauben, die Schweizer Straßenschilder »geschlechtsneutral« zu gestalten: Der bisherige »Fußgänger« und der »Bauarbeiter« (»Achtung Baustelle«) sollen, schrieb eine Zeitung, durch »Strichmännchen« ersetzt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ja so nicht geht, bitte schön – es müssten Strichfigürchen oder Strichpersönchen sein, denn rasch kam ich darauf, dass alles viel komplizierter ist und ich quasi nur die Spitze oder Spitzin des Eisbergs oder der Eisbergin wahrgenommen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So hat man in der Stadt Bern festgelegt, dass es nicht mehr »Vater« oder »Mutter« heißen soll, sondern »das Elter« (oder »das Elternteil«). Oder es hat die Schweizerische Eidgenossenschaft in einem 192 Seiten starken Leitfaden (»geschlechtergerechte sprache« überschrieben), unter vielem anderem mehr erkannt: »Grammatisch ist "wer" männlich. Dies erkennt man daran, dass Pronomen, die sich auf wer beziehen, in der männlichen Form stehen.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so geht es weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manche Hinweise mögen dabei ja mehr als bloße Spitzfindigkeiten sein – ein weiteres Beispiel aus den 192 Seiten: Mit der Formulierung, »Christa Wolf ist eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts«, hält die Schweizerische Eidgenossenschaft fest, sei »Christa Wolf nur in Bezug auf die schreibenden Frauen eine der bedeutendsten, nicht aber in Bezug auf die Gesamtheit der schreibenden Männer und Frauen.« Folglich müsse es heißen: »Christa Wolf gehört zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen und Schriftstellern des 20. Jahrhunderts«, oder: »Christa Wolf gehört zu den bedeutendsten Literaturschaffenden des 20. Jahrhunderts.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mitunter führt der Spracherneuerungseifer indessen auch in die Irre. So empfiehlt die amtliche Schweiz, nicht länger die Formulierung zu verwenden: »Die Frau betreut die Kinder, und der Mann geht einer Erwerbsarbeit nach«, sondern besser schreibe man doch: »Die Eltern kümmern sich gemeinsam um die Kinder und sind beide erwerbstätig.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich ist sofort klar (sogar mir als Mann), was gemeint ist, aber der Inhalt der beiden Sätze ist dennoch nicht identisch. Im ersten Fall arbeitet die Frau in jedem Fall zu Hause und der Mann außerhalb des Hauses – im zweiten bleibt das offen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir fiel nach langen Überlegungen und Lesestunden eines vor allem auf: In den Kantonen, in vielen Hochschulen, auch in Städten gibt es Gleichstellungsbüros und sie alle haben unter anderem Leitfäden produziert – eventuell gemeinsam oder doch hoffentlich einigermaßen koordiniert, aber immerhin: Überall wurde und wird noch eine persönliche Note hineingebracht – und als steuerzahlende Person männlichen Geschlechts beginne ich mir die alte Frage zu stellen: »Wer soll das bezahlen?«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist natürlich grässlich gemein und sowieso falsch, dass man als Mann das fragt – denn ich lese andernorts: »Eine geschlechtergerechte Sprache ist kein zweitrangiges Problem für unsere Gesellschaft. Dass sie sich noch nicht durchgesetzt hat, liegt einerseits an der Angst der Männer vor Machtverlust, andererseits daran, dass die Frauen die sexistische Alltagssprache und die damit zusammenhängenden gesellschaftlichen Verhältnisse zu einem hohen Grad ebenfalls verinnerlicht haben.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch dies habe ich auf meiner Suche nach flammenden Protesten gegen den zum Verschwinden verdammten arbeitenden Bauarbeiter männlichen Geschlechts auf den schweizerischen Straßentafeln zur Kenntnis genommen. Mann schweigt, denn Mann hat keine Angst vor Machtverlust, höchstens davor, dass uns dereinst die Probleme ausgehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-7087074067696015302?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/7087074067696015302/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=7087074067696015302' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/7087074067696015302'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/7087074067696015302'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2011/01/das-geschlechtsneutrale-straenschild.html' title='Das geschlechtsneutrale Straßenschild'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-7667291362949483520</id><published>2011-01-13T22:34:00.000+01:00</published><updated>2011-01-13T22:34:04.132+01:00</updated><title type='text'>Der weiße Raum</title><content type='html'>Als beträte man einen großen, weißen Raum: Ich habe vier Wände zur Verfügung und die Decke und den Boden, falls die Wände nicht ausreichen, um jenes gewaltige Gemälde entstehen zu lassen, von dem ich offensichtlich derart begeistert gesprochen habe, dass man mir dieses Zimmer, einen eigentlichen Saal mit opulenten Ausmaßen zur Verfügung gestellt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch kann niemand das Bild sehen – nur ich. Ich habe es schon vor meinem geistigen Auge gesehen, bevor ich in das Haus eingetreten bin, und jetzt, da ich dieses Zimmer vor mir habe, weiß ich bereits nach wenigen Minuten sehr genau, wie es dereinst aussehen wird: Hier, gleich links der Türe werde ich diese Personengruppe platzieren, von der ich geträumt habe, und dort den Engel, alles fügt sich in Sekundenschnelle zusammen, alles scheint sich beinahe automatisch an die richtige Stelle zu bewegen, und schon sehe ich das Bild in seiner ganzen Pracht vor mir, obwohl der Raum sich rundherum noch in einem vollkommenem Weiß präsentiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich skizziere in aller Eile alles mit Kohle, schnell und unvollkommen, einige Striche bloß. Dieser und jener Einzelheit, da ich bereits jetzt etwas detailverliebt bin, widme ich allerdings etwas mehr Zeit, während ich an anderen Stellen bloße Platzhalter hinzeichne. Es muss rasch gehen, damit ich nichts vergesse, denn manche Gedanken und Ideen und Vorstellungen verflüchtigen sich leider nur allzu schnell.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich verändert sich im Verlaufe meiner weiteren Arbeit, während des liebevollen stunden- und tage- und wochenlangen Malens und Ausmalens, noch einiges, hier wische ich ein skizziertes Element weg, dort übermale ich eine Partie...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In genau dieser Art und Weise schreibe ich meine Bücher.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-7667291362949483520?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/7667291362949483520/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=7667291362949483520' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/7667291362949483520'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/7667291362949483520'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2011/01/der-weie-raum.html' title='Der weiße Raum'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-8500427285982442705</id><published>2011-01-09T21:34:00.000+01:00</published><updated>2011-01-09T21:34:34.265+01:00</updated><title type='text'>Wie die Welt wohl aussähe?</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/TSobV_dDTbI/AAAAAAAAADc/Gw8qNvUcjG0/s1600/martin_a_walser_1973.jpg" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="147" width="100" src="http://3.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/TSobV_dDTbI/AAAAAAAAADc/Gw8qNvUcjG0/s200/martin_a_walser_1973.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;»Mit vollem Magen schläft sich schlecht«: Ich habe mich vergangene Nacht daran erinnert (eigentlich eine Binsen-wahrheit) und mich also durch das nachmitternächtliche TV-Angebot durchgezappt, um auf »ZDF neo« hängen zu bleiben. Was zwischen dem Einschalten und diesem Fund lag ... – nur so viel: Ich hab’s überlebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls platzte ich in die Wiederholung dieser »Kult am Sonntag«-Sendung mit und über Abba und damit mitten in die siebziger Jahre hinein. Nicht, dass Abba an mir damals spurlos vorbeigegangen wären, aber, wurde mir plötzlich bewusst: Dazwischen liegen rund vierzig Jahre! Die Klamotten! Die Frisuren!! Die Zuhörenden und Mitwippenden und Mittanzenden und Mitklatschenden – waren sie damals zwanzig, sind sie heute sechzig Jahre alt!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was habe ich damals getan und was hat die Welt bewegt – vieles, vielleicht allzu vieles ist der kollektiven oder doch meiner persönlichen Vergesslichkeit zum Opfer gefallen, si-cherlich: Vieles vollkommen zu Recht, andere Dinge und Er-eignisse und Entwicklungen oder Unterlassungen hätten es jedoch sicher oder eventuell verdient, als Beispiel Bestand gehabt zu haben, beispielsweise, damit wir nicht ständig Feh-ler wiederholen, die schon einmal gemacht worden sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch dies trifft nicht nur auf die siebziger Jahre zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie die Welt wohl aussähe, wären alle Fehler nur einmal begangen worden?&lt;br /&gt;Ob dieser Frage, auf die es keine verbindliche Antwort gibt, bin ich dann doch eingeschlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;***&lt;br /&gt;Das Bild, übrigens, stammt von zirka 1972, ein Selbstporträt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-8500427285982442705?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/8500427285982442705/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=8500427285982442705' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/8500427285982442705'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/8500427285982442705'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2011/01/wie-die-welt-wohl-aussahe.html' title='Wie die Welt wohl aussähe?'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/TSobV_dDTbI/AAAAAAAAADc/Gw8qNvUcjG0/s72-c/martin_a_walser_1973.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-910375236774756268</id><published>2011-01-08T10:17:00.000+01:00</published><updated>2011-01-08T10:17:16.607+01:00</updated><title type='text'>Wiedersehen</title><content type='html'>&lt;p&gt;In  den »seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger« (Folge 2, »Die Hexe von Ödach«), einer der Vorabendserien aus den sechziger Jahren des vorhergehenden Jahrhunderts oder - wie pathetisch das doch klingt: vorigen Jahrtausends - wiedergesehen: Eine junge Ruth Drexel, die schon damals diesen schief gezogenen Mund zeigte, mit dem sie spät so manchen Giftpfeil auf den Bullen von Tölz abschoss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mich einmal mehr zur Frage geführt hat, was uns von der Vergangenheit in Erinnerung bleibt - und was uns und weshalb es Relevanz vorgaukelt.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;(»Ist dies relevant, frage ich mich, ist dies relevant? Danach schreit doch alles in diesem Zeitalter der Oberflächlichkeit und Beliebigkeit: nach Relevanz!« - Aus: »Die Zukunft der Zukunft - Zur Vorspeise die Flamme (1)«, ISBN 978-3-8423-3969-9, 2010)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-910375236774756268?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/910375236774756268/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=910375236774756268' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/910375236774756268'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/910375236774756268'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2011/01/wiedersehen.html' title='Wiedersehen'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-2159788947723557036</id><published>2011-01-04T20:23:00.000+01:00</published><updated>2011-01-04T20:23:44.635+01:00</updated><title type='text'>»Welches Genre bedienen Sie?«</title><content type='html'>»Welches Genre bedienen Sie?«, fragt sie oder fragt er, und diese Person bringt mich in Verlegenheit. »Keines«, möchte ich antworten. Doch geht das? Darf man diese Antwort geben oder auch nur daran denken, sie geben zu wollen? Es muss doch alles katalogisiert werden können! Es muss doch Ordnung herrschen! Ein Label will verliehen sein. Manchmal, muss ich zugeben, werde ich richtig neidisch: Diese Person schreibt Krimis, jene Liebesgeschichten und eine andere historische Romane.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es will sich partout keine »einfache Geschichte« einstellen oder zumindest keine, die sich in diesem oder jenem säuberlich angeschriebenen Fach ablegen lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das stimmt mich glücklich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-2159788947723557036?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/2159788947723557036/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=2159788947723557036' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/2159788947723557036'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/2159788947723557036'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2011/01/welches-genre-bedienen-sie.html' title='»Welches Genre bedienen Sie?«'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-3867775930346371811</id><published>2011-01-03T20:16:00.000+01:00</published><updated>2011-01-03T20:16:59.677+01:00</updated><title type='text'>Die Suche nach Perfektion</title><content type='html'>&lt;div class="mawlauftext"&gt;&amp;nbsp;&lt;span lang="DE"&gt;»Ich wollte eine vollkommene Arbeit abliefern, ein gültiges Resultat, ich habe nie begriffen, weshalb die Lehrer uns einerseits ermahnt haben, unsere Aufträge sorgfältig und gründlich und bedacht zu erfüllen und uns andererseits die Zeit nie ließen, den Dingen wirklich auf den Grund zu gehen, ich empfand dies stets als Widerspruch, wenn nicht gar als Beleidigung.«&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="mawlauftext"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="mawlauftext"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;»Manchmal lohnt es sich nicht, perfekt sein zu wollen«, lacht Ludwig Engelsmann weiter, »und heutzutage schon gar nicht mehr. Alles muss schnell gehen, sofort bereit sein, Antworten erwartet man, bevor die Fragen gestellt sind.«&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/TOMK-gcMdVI/AAAAAAAAADU/LthLVLdB0Ps/s1600/buchtitel_zukunft_001_vorn.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://2.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/TOMK-gcMdVI/AAAAAAAAADU/LthLVLdB0Ps/s200/buchtitel_zukunft_001_vorn.jpg" width="122" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt;Aus: »Die Zukunft der Zukunft - Zur Vorspeise die Flamme Teil 1« (ISBN 978-3-8423-3969-9), erschienen im Dezember 2010&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-3867775930346371811?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/3867775930346371811/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=3867775930346371811' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/3867775930346371811'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/3867775930346371811'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2011/01/die-suche-nach-perfektion.html' title='Die Suche nach Perfektion'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/TOMK-gcMdVI/AAAAAAAAADU/LthLVLdB0Ps/s72-c/buchtitel_zukunft_001_vorn.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-9179377660946300554</id><published>2010-12-31T10:23:00.000+01:00</published><updated>2010-12-31T10:23:38.958+01:00</updated><title type='text'>Das Neujahr, das an Silvester stattfand</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt; 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Natürlich war die Stimmung ausgelassen und das Bier noch nicht alle. Peter war stolz auf den russischen Import-Wodka, den er extra gekauft hatte, gleichzeitig aber besorgt, da die Flasche schon fast leer war. Es sei auch noch Wein da, rechtfertigte er sich überflüssigerweise, und dabei handle es sich ebenfalls um einen ganz besonderen Tropfen, denn er komme von weit her, aus Deutschland.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="mawlauftext"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="mawlauftext"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Die ausgeräumte Garage war mit Papierschlangen und manchem mehr geschmückt, Opa stand seit Stunden draußen am Grill und wir saßen fast ebenso lange essend und trinkend drinnen in seinem Reich. Und irgendwo waren die Kinder mit dem Spielzeug beschäftigt, das sie zu Weihnachten geschenkt bekommen hatten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="mawlauftext"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="mawlauftext"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Unbeschwert wollten wir diesen letzten Tag im Jahr genießen, fröhlich und heiter. Nur der kleine Benjamin hatte kurz die Stimmung getrübt, als er ungewollt die ebenfalls anwesende alte englische Lady von nebenan maßlos erschütterte. «Bamm», hatte er fröhlich geschrien, als er auf den mit Pampers gepolsterten Hintern geplumpst war, was Lady Gladys natürlich wesentlich vulgärer interpretierte als wir deutschsprachigen Eltern. Geschockt und kreidebleich im Gesicht saß sie plötzlich noch steifer im Ehrenstuhl und der Sherry in ihrem Gläschen, das sie bislang so würdevoll gehalten hatte, wie es die Queen nicht besser gekonnt hätte, schwappte über. Die so sehr auf Etikette bedachte Lady, die noch Königin Victoria wenn nicht persönlich, so doch aus vorbeiziehender Paradennähe gekannt hatte, ließ sich indessen beruhigen. Sie überwand den Schock umso rascher, da man ihr das schlanke Gläschen sofort wieder füllte, als sie es uns – eher weniger ladylike – mit einer ruckartigen, raschen Vorwärtsbewegung ihrer zierlichen Hand herausfordernd und Hilfe heischend hinstreckte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="mawlauftext"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="mawlauftext"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Alle waren wir also wieder fröhlich gestimmt, heiter und nach den unterschiedlichen Möglichkeiten, den uns der anerzogene Spielraum gewährte, sogar ausgelassen. Die Zungen wurden mit zunehmender Dauer der Feier etwas schwerer, die Lacher etwas spitzer und lauter.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="mawlauftext"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="mawlauftext"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Peter war es schließlich, der das lockere Geplauder in der geräumigen, normalerweise zwei Autos beherbergenden Garage mit der Werkbank an der einen und den zur Seite geschichteten Ersatzreifen für den »Falcon« an der gegenüberliegenden Wand in andere Bahnen lenkte. Ohne Absicht natürlich, dreiundzwanzig Minuten vor Mitternacht, mit einer simplen Frage: »Telefonierst du«, sprach er mich nach längerem Nachdenken mit unschuldig blauen, bedächtig glasiger werdenden Augen an, »jetzt dann gleich nach Hause, um deiner Mutter ein gutes neues Jahr zu wünschen?«&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="mawlauftext"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="mawlauftext"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Die Frage mag auf den ersten Blick absolut berechtigt und schon gar nicht ungewöhnlich erscheinen, und die Gespräche gerieten darob vorerst nicht einmal ins Stocken. Es ist jedem Menschen ja völlig und sofort klar, zu welchem Zeitpunkt ein neues Jahr beginnt. Genau um Mitternacht oder dem Bruchteil einer Sekunde danach. Und Mitternacht ist definiert; sie ist auf exakt 24.00 oder 00.00 Uhr festgelegt, kein Problem und kein Spielraum für Interpretationen. Allerdings, und eben darob gerieten wir ins Grübeln und hätten wir schließlich beinahe den entscheidenden Sprung des Sekundenzeigers verpasst, existiert für Anfang und Ende eines Jahres entgegen unserer Wahrnehmung keineswegs ein weltweiter Standard.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="mawlauftext"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="mawlauftext"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Ich war also durchaus stolz, mit meiner Entgegnung trotz fortgeschrittener Feierstunde intellektuelle Schärfe zu beweisen: »Was soll ich denn meiner Mutter mitten am Nachmittag ein gutes neues Jahr wünschen«». Diese Antwort brachte mein Gegenüber etwas aus der Fassung. »In einundzwanzig Minuten beginnt das neue Jahr«, beharrte er nach einem neuerlichen Blick auf seine Armbanduhr auf seiner Sicht des Weltenlaufes und alle anderen am Tisch bekräftigten diese unumstößliche, allgemeingültige Tatsache. Man hätte sich ja nicht oder zumindest nicht aus diesem Grunde zu einer Party eingefunden, hätte es nicht genau dies zu feiern gegeben; den Jahreswechsel. Und das neue Jahr – da wurde keine Widerrede geduldet – hatte überall auf dem Erdball exakt zur gleichen Zeit zu beginnen: Beim beherzten Sprung des Zeigers von Mitternacht in den 1. Januar. »Das wäre ja noch schöner«, meldete sich jemand von unten am langen Tisch, »würden andere noch im letzten Jahr und wir schon im neuen leben. Unvorstellbar!«&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="mawlauftext"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="mawlauftext"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Opa, mit einer weiteren Ladung gegrillten Fleisches in die Runde tretend, legte die Stirn in Falten. Und Oma nickte bedächtig. Noch in Deutschland geboren, wussten sie, wovon ich sprach. »Wer will noch ein Steak?«, rief Opa vorerst, während sich der Blick des zwölfjährigen Matthew verklärte. Er liebte Science-Fiction-Geschichten und war mit den anderen Kindern zurück in die Garage gekommen: »Wenn nicht überall auf der Welt das neue Jahr in exakt derselben Sekunde beginnt, dann sind ja Zeitreisen möglich.« Nicht mit »cool« mischte sich sein kleiner Neffe Alan ein – denn dieser Gebrauch des Wortes war noch nicht erfunden –, also freute sich der Kleine mit einem hellen »Super«: »Dann kann ich künftig mit einem ultraschnellen Flugzeug überall auf der Welt die Weihnachtsgeschenke persönlich abholen und bin zum zweiten Weihnachtstag wieder zurück.« Wir alle wiederum hätten uns sofort nur schon deshalb mit in dieses Flugzeug gesetzt, um auf dieser Reise mehrfach Silvester feiern zu können. »Wo führt das hin«, sinnierte hingegen Bernd, allerdings mit Schalk im Blick, »wenn wir auf dieser Welt nicht einmal mehr sicher sein können, dass das Neujahr nicht auf Silvester fällt?«&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="mawlauftext"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="mawlauftext"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Das alles spiele doch gar keine Rolle, ereiferte sich endlich Opa: »Wir feiern hier und jetzt und damit basta. Schließlich leben wir hier und nicht in jenem Teil der Welt, der offensichtlich weniger fortschrittlich ist. Happy New Year!« Womit er den Nagel auf den Kopf traf und wir daran gingen, den deutschen Wein zu entkorken.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="mawlauftext"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="mawlauftext"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Ich rief meine Mutter natürlich doch noch an. Sie freute sich außerordentlich, denn eben hatte es Mitternacht geschlagen von der katholischen Kirche, deren Glocken sie bei geöffnetem Küchenfester hörte. Ob ich sie auf den Arm nehmen wolle? Mitnichten, gab ich zurück. Auf ihre Frage, ob wir schön feierten, hatte ich doch bloß wahrheitsgemäß geantwortet, ich hätte eben mein Honigbrot gestrichen und den ersten Frühstückskaffee zu mir genommen. Sie murmelte etwas wie »komische Sitten«, dieweil Opa vor sich hin knurrte, als wir uns später im Fernsehen das Neujahrskonzert der Wiener Symphoniker ansahen: »Ein genügend schnelles Fluggerät vorausgesetzt, könnten wir jetzt nach Wien fliegen, um nach dieser Konserve vom letztjährigen das aktuelle Neujahrskonzert zu genießen.«&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="mawlauftext"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="mawlauftext"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Denn dieses hatte an diesem australischen Neujahrstag noch nicht einmal begonnen – drüben in Europa, das eben erst daran war, das neue Jahr zu begrüßen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span lang="DE" style="font-family: &amp;quot;Calibri&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 11pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;br clear="all" style="page-break-before: always;" /&gt; &lt;/span&gt;  &lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-9179377660946300554?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/9179377660946300554/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=9179377660946300554' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/9179377660946300554'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/9179377660946300554'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/12/das-neujahr-das-silvester-stattfand.html' title='Das Neujahr, das an Silvester stattfand'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-5376031159827872808</id><published>2010-12-27T09:30:00.000+01:00</published><updated>2010-12-27T09:30:38.283+01:00</updated><title type='text'>Die trügerische Ruhe zwischen den Stürmen</title><content type='html'>. . . und dann sitzt man da: Das eine Buch ist soeben fertig geworden, man atmet tief durch, hält es in Händen und fragt sich schon wieder, wie stets, ob man es selbst als gelungen bezeichnen mag, der Orkan des Schreibens hat sich gelegt und Ruhe ist eingekehrt. Eine trügerische Ruhe, denn am Horizont raufen sich bereits die nächsten Winde zusammen, um in Kürze über das Land zu fegen und die Wasser hochzupeitschen und die Bäume durchzubiegen, um den Menschen die Hüte vom Kopf zu blasen und die soeben vom Frisör so kunstvoll gestaltete Frisur durcheinander zu wirbeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich lese zwischendurch und erfreue mich an den Geschichten, die andere Autoren für mich und uns alle auf- und niedergeschrieben haben, auch sie werden gelitten und gebangt und sich gefreut haben - und dann kehre ich, mit dem ersten Lüftchen, das sich bereits wieder bemerkbar macht, zu meiner »Zukunft der Zukunft« zurück. . . &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/TOMK-gcMdVI/AAAAAAAAADU/LthLVLdB0Ps/s1600/buchtitel_zukunft_001_vorn.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://2.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/TOMK-gcMdVI/AAAAAAAAADU/LthLVLdB0Ps/s200/buchtitel_zukunft_001_vorn.jpg" width="122" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;»Die Zukunft der Zukunft«:&lt;br /&gt;Teil 1 ist im Dezember 2010 erschienen&lt;br /&gt;(ISBN 978-3-8423-3969-9, Roman,&lt;br /&gt;188 Seiten, Gebunden)&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-5376031159827872808?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/5376031159827872808/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=5376031159827872808' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/5376031159827872808'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/5376031159827872808'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/12/die-trugerische-ruhe-zwischen-den.html' title='Die trügerische Ruhe zwischen den Stürmen'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/TOMK-gcMdVI/AAAAAAAAADU/LthLVLdB0Ps/s72-c/buchtitel_zukunft_001_vorn.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-7461120606267209280</id><published>2010-11-16T23:52:00.000+01:00</published><updated>2010-11-16T23:52:38.445+01:00</updated><title type='text'>Mein neues Buch - der erste Entwurf des Buchtitels</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/TOMK-gcMdVI/AAAAAAAAADU/LthLVLdB0Ps/s1600/buchtitel_zukunft_001_vorn.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/TOMK-gcMdVI/AAAAAAAAADU/LthLVLdB0Ps/s320/buchtitel_zukunft_001_vorn.jpg" width="196" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-7461120606267209280?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/7461120606267209280/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=7461120606267209280' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/7461120606267209280'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/7461120606267209280'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/11/mein-neues-buch-der-erste-entwurf-des.html' title='Mein neues Buch - der erste Entwurf des Buchtitels'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/TOMK-gcMdVI/AAAAAAAAADU/LthLVLdB0Ps/s72-c/buchtitel_zukunft_001_vorn.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-8285204713445362192</id><published>2010-09-19T19:15:00.000+02:00</published><updated>2010-09-19T19:15:49.148+02:00</updated><title type='text'>Ereignisreiche Jahre - die an manchen spurlos vorbeigegangen sind</title><content type='html'>Zurzeit bin ich besessen von der Arbeit an diesem Text:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;»&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ereignisreiche Jahre und Jahrzehnte waren es in den Augen der beiden Freunde und, es kommt allerdings stets auf den Standpunkt und den Blickwinkel an: bewegende für die Welt und die Menschheit oder auch gänzlich uninteressante, wie jene vielleicht monieren möchten, die alles, was geschieht oder sich ergibt, entweder als selbstverständlich oder dann als unveränderbar, da von einer göttlichen oder sonst einer unerklärlichen Macht vorgegeben erklären oder hinnehmen oder es sogar zustande bringen, selbst während einer doch geraumen Zeitspanne von bis zu mehreren Jahrzehnten oder ein ganzes Leben lang einfach wegzuschauen, den Blick abzuwenden oder die Augen zu schliessen: Es waren, worauf die Freunde zurückblicken könnten, wenn ihnen der Sinn danach stünde, über alle diese Ereignisse zu diskutieren, die Jahre des wirtschaftlichen Aufschwungs und des kalten Krieges, des Überfalls der sowjetischen Armee auf die Tschechoslowakei, des Eisernen Vorhangs und der Ermordung John F. Kennedys und Martin Luther Kings und Robert Kennedys und Ché Guevaras und anderer Persönlichkeiten, die zu diesem Zeitpunkt bereits in die Weltgeschichte eingegangen waren oder noch eine gewisse, den Tag und die Ära, die Epoche überdauernde Bedeutung hätten erhalten oder erringen oder erarbeiten können, und der ungezählten namenlosen Toten und Verletzten und Verstümmelten – an Körper oder an der Seele oder an beidem –, des Sechstage- und weiterer Kriege im Nahen Osten bis zum Überfall auf Kuwait und George W. Bushs Irak-Krieg, der Kriege in Vietnam und in Kambodscha und in Ex-Jugoslawien und in Afghanistan, diverser Völkermorde auf dem afrikanischen Kontinent, der Ozonlöcher, des Waldsterbens und der Erderwärmung, der Mondflüge, der Kuba-Krise und der deutschen sowie der arabischen und vieler anderer Terroristen, der herausragenden Gauner und der brutalen Verbrecher, des Papstattentats und in der Schweiz der Gründung des Kantons Jura nach Vorgängen, die sich am Rande eines lokalen Bürgerkriegs in dem Land bewegten, des Falls der Berliner Mauer und diverser Ölkatastrophen auf den Weltmeeren, des verheerenden Tsunami in Asien und unzähliger Erdbeben und Vulkanausbrüche und Überschwemmungen, des monatelangen Nachzählens von Stimmen in einer amerikanischen Präsidentenwahl, von Elvis Presley und den Beatles und den Rolling Stones und der Rekorde in allen Bereichen und der Pleiten in ebendiesen, vom Platzen der Dotcom-Blase bis zur grossen Bankenkrise, von Daniel Doblers grosser Liebe und jener von Ludwig Engelsmann, vom Gedeihen dieser Beziehungen und ihrem Niedergang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Aufzählung ist unvollständig und wird es auch bleiben, sie ist schrecklich subjektiv, da sie auf spontanen Erinnerungen der beiden Protagonisten basiert, die vielleicht schon morgen anders ausfielen, würde man sie erneut darum bitten, in einer Minute und ohne nachzudenken zu nennen, was ihnen an Weltbewegendem und Erinnerungswürdigem in ihrem Gedächtnis haften geblieben ist. Und als weitere Einschränkung kommt natürlich hinzu, dass alles, was ihnen als nennenswert erscheint, an anderen Menschen unter Umständen völlig spurlos vorbeigegangen ist, da sie zu diesem oder jenem Zeitpunkt, als das eine oder das andere Ereignis eintrat, gerade mit anderen, mit persönlichen oder privaten – was nicht dasselbe zu sein braucht – oder geschäftlichen Angelegenheiten befasst waren oder sich schlicht nicht interessierten für alles, was ausserhalb der eigenen, kleinen Welt lag damals und diese Haltung womöglich bis zum heutigen Tag beibehalten haben und in alle Zukunft beibehalten werden, denn dies kennzeichnet, wie man immer wieder mit etwelchem Erstaunen feststellt, eine nicht zu unterschätzende Menge Menschen: Dass sie sich ausserhalb ihres eigenen, überschaubaren Umkreises für nichts, aber auch gar nichts interessieren und kaum wahrzunehmen scheinen, was in ihrem weiteren Umfeld tagein, tagaus geschieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;« &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus »Die Zukunft der Zukunft« von Martin Andreas Walser (erscheint vermutlich 2011)﻿&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-8285204713445362192?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/8285204713445362192/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=8285204713445362192' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/8285204713445362192'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/8285204713445362192'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/09/ereignisreiche-jahre-die-manchen.html' title='Ereignisreiche Jahre - die an manchen spurlos vorbeigegangen sind'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-735691273488474541</id><published>2010-09-07T09:43:00.001+02:00</published><updated>2010-09-07T09:44:22.277+02:00</updated><title type='text'>»Wie viel von dir selber steckt in deinen Büchern?«</title><content type='html'>»Wie viel von dir selber steckt in deinen Büchern?«, wurde ich gefragt - und das habe ich geantwortet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten, denn oft merkt man selber ja nicht oder ahnt nur, wie viel man von sich in ein Buch hineingegeben hat - und plötzlich sagt jemand (und man erwacht aus dem Traum, eine Geschichte erzählt zu haben, die so gar nichts mit der eigenen Person zu tun hat): «Da war ich doch dabei», oder: «Typisch für dich - so etwas kann auch nur dir passieren.»&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In meinem ersten Roman, «Vom Leben», steckte, und dies bewusst, sehr viel von mir selbst drin, denn ich habe mir darin nach all den Jahren des Schweigens und des Suchens und der Pläne für ein Buch in Lissabon, wohin ich seither regelmässig zurückkehre, alles von der Seele geschrieben, was sich in der langen Zeit aufgestaut hatte mit der immer ultimativeren, schliesslich nicht mehr überhörbaren Forderung aus dem tiefsten Inneren: «Erzähle es.»&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings habe ich (fast) alles verfremdet, umgeformt, Gedanken und Überzeugungen und Aussagen anderen Personen zugeordnet (beispielsweise der fiktiven Geliebten des Erzählers), und dies nicht nur einmal, sondern zwei-, drei-, viele Male, bis mir das Private und das Allzuprivate auf ein akzeptabel geringes Mass reduziert zu sein schienen, denn ich habe in meinem Kopf auf- und dabei vieles weggeräumt, aber doch nicht in der Absicht, mit einer «Lebensgeschichte» (oder gar -beichte) langweilen zu wollen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;«SehnSucht» sodann geht auf einen Besuch in einem kleinen französischen Dorf zurück, der vor Jahrzehnten stattgefunden hat; die Geschichte, deren Kontur mir damals bereits einfiel, ist aber rein fiktiv (bis auf die Person der weiblichen Protagonistin, die ich bei einer real existierenden Frau entlehnt habe). Und noch weiter weg von mir selbst ist die zweite Erzählung, «Herzbluten», während der Roman «UnGlück» wiederum auf eine sehr kleine Sequenz zurückgeht, die ich einmal in London erlebt oder besser: beobachtet habe. Hier steckt insofern sehr viel von mir drin, als ich die Geschichte fast zwanzig Jahre in mir herumgetragen habe und sie reifen liess, bis ich sie so erzählen konnte, wie ich sie schliesslich erzählt habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr persönlich wird erst wieder mein im Entstehen begriffener (noch ist es mein übernächster, da «Der Anschlag» zwar fertig, aber noch nicht publiziert ist) Roman «Die Zukunft der Zukunft» sein, dessen Veröffentlichung ich für 2011 plane. Er erzählt sich einerseits ganz leicht, da vieles sich förmlich vordrängelt, um niedergeschrieben zu werden (was sich, beispielsweise, in den, zirka bei «Halbzeit», bereits über 600 angesammelten Buchseiten niederschlägt), und andererseits sehr schwer, da ich mich bei jeder dieser kleinen Begebenheiten, die gleichwohl nur Rand- und Seitengeschichten in einem grossen Rahmen sein werden, immer wieder neu frage und fragen muss, ob und wie ich sie erzählen soll - und noch schwerer fällt manchmal das Schreiben, da manches mich erneut erfreut, vieles aber auch einen damals empfundenen Schmerz wieder wachruft oder alte Wunden aufreisst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was aber so oder so in jedem meiner Texte - und ich denke in allen ernstzunehmenden - drinsteckt, ist dies: Viel, viel, unendlich viel Herzblut - eigenes natürlich. . .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachzulesen auf der Seite »&lt;a href="http://der-buecherwahnsinn.blogspot.com/2010/09/heute-frage-ich-jd-vermeeren-martin.html"&gt;Der Bücherwahnsinn&lt;/a&gt;«&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-735691273488474541?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/735691273488474541/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=735691273488474541' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/735691273488474541'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/735691273488474541'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/09/wie-viel-von-dir-selber-steckt-in.html' title='»Wie viel von dir selber steckt in deinen Büchern?«'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-4058534000253133430</id><published>2010-08-15T13:59:00.000+02:00</published><updated>2010-08-15T13:59:27.595+02:00</updated><title type='text'>Liebe, Leidenschaft, Leben, Tod, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft</title><content type='html'>Während bei meinem dritten Roman («Der Anschlag») noch die letzten, kleinen Retuschen anzubringen sind, habe ich die Arbeit an einem neuen Buch bereits in Angriff genommen. Vom Leben, von der Liebe, von der Leidenschaft, vom Vergehen und vom Tod, von der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft wird erzählen, was im ersten Entwurf bereits in ungefähr der Hälfte des Textes schon mehr Zeichen umfasst, als der fertige dritte Roman, der demnächst erscheint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wiederum lasse ich in dieser Entstehungsphase meiner Geschichte, deren Rahmen das gemeinsame Abendessen zweier Freunde in einem Landgasthof bildet, jeden Gedanken, jede Verästelung, jede Verzweigung und jeden Irrweg zu, bevor ich zu einem späteren Zeitpunkt des Prozesses, als würde man Reben zurückschneiden oder es Bäumen ermöglichen, dass alle Früchte das Sonnenlicht aufzunehmen vermögen, stutzen, kürzen, verändern und umgestalten werde, ein Prozess, der mit Sicherheit noch Monate in Anspruch nehmen wird, aber, bin ich jetzt schon überzeugt, zu einem guten Resultat führen wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-4058534000253133430?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/4058534000253133430/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=4058534000253133430' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/4058534000253133430'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/4058534000253133430'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/08/liebe-leidenschaft-leben-tod.html' title='Liebe, Leidenschaft, Leben, Tod, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-2244969650121130767</id><published>2010-07-24T12:24:00.001+02:00</published><updated>2010-07-24T12:25:55.704+02:00</updated><title type='text'>Angst vor dem leeren Blatt?</title><content type='html'>Dieser Tage wurde ich gefragt, ob ich beim Schreiben Angst vor dem leeren Blatt habe. Meine Antwort:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;»Nein, die Angst vor dem leeren Blatt kenne ich nicht. Sie ist mir in Ansätzen höchstens bekannt aus meiner Zeit als Journalist: Wenn ich jeweils eine Geschichte schreiben sollte, die Druckmaschine schon warmlief und der erste Satz um nichts in der Welt auf das Papier, beziehungsweise in die Tasten fliessen wollte. Wobei der Druck kleiner wurde, je näher der definitiv-ultimativ-aller-aller-aller-letzte Abgabetermin rückte. Arbeit unter Druck - der "Klassiker". . .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Derzeit fürchte ich schon fast das Gegenteil: All die Geschichten, die sich auf- und vordrängen, eine jede will sich möglichst sofort, also subito, in meinem Computer breit machen, um sich lieber heute als erst morgen auf Papier wiederzufinden. Kaum bin ich mit meinem neuen Roman «Der Anschlag» also fertig (erscheint im dritten Quartal 2010), arbeite ich bereits an meinem nächsten (zu dem - mehr als - der Arbeitstitel schon steht) und parallel sind es eine, zwei, drei Geschichten, die Potenzial haben und Raum in meinen Gedanken, meinem Hirn und meine Finger beanspruchen, die sie antreiben, noch schneller über die Tasten zu huschen. Die Angst, die mich dabei mitunter befällt: Dass zum Schluss viele Fragmente übrigbleiben und nichts, das vollendet ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So mutiert die Angst vor dem leeren Blatt mitunter zur Angst vor der Fülle, die alles unvollendet lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die einzige Möglichkeit, diese Angst zu bekämpfen: weiterschreiben...«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://der-buecherwahnsinn.blogspot.com/2010/07/heute-frage-ich-martin-walser-claudia.html"&gt;der-buecherwahnsinn.blogspot&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-2244969650121130767?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/2244969650121130767/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=2244969650121130767' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/2244969650121130767'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/2244969650121130767'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/07/angst-vor-dem-leeren-blatt.html' title='Angst vor dem leeren Blatt?'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-2803070700305383320</id><published>2010-07-17T08:37:00.000+02:00</published><updated>2010-07-17T08:37:19.156+02:00</updated><title type='text'>Wie die Sommer meiner Kindheit</title><content type='html'>Der Sommer lässt sich bisher an, wie ich die Sommer meiner Kindheit in Erinnerung habe: warm bis heiss tagsüber, abends ein Gewitter mit Donner, Blitz und heftigen Regengüssen - und am Morgen, wenn man die Augen öffnet, grüsst wieder der blaue Himmel und lacht die Sonne. Das passt zum Stoff, an dem ich derzeit, derweil mein neuer, der dritte Roman (»Der Anschlag«) der Veröffentlichung entgegendümpelt, gerade und mit einer bislang nicht gekannten Heftigkeit arbeite: Er handelt von der Vergangenheit, der Zukunft und dem kleinen, stets überbewerteten Stück dazwischen, das sich Gegenwart nennt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-2803070700305383320?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/2803070700305383320/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=2803070700305383320' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/2803070700305383320'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/2803070700305383320'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/07/wie-die-sommer-meiner-kindheit.html' title='Wie die Sommer meiner Kindheit'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-6736199198714161470</id><published>2010-07-02T17:20:00.001+02:00</published><updated>2010-07-02T17:20:44.091+02:00</updated><title type='text'>Freitag, 2. Juli 2010: »Der Anschlag« ist vollendet</title><content type='html'>Es ist vollbracht: Mein neuer Roman - er wird den Titel »Der Anschlag« tragen - ist vollendet. Exakt um 17.16 Uhr am Freitag, 2. Juli 2010, habe ich den letzten Punkt gesetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit kann das Buch wie geplant im September 2010 erscheinen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-6736199198714161470?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/6736199198714161470/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=6736199198714161470' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/6736199198714161470'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/6736199198714161470'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/07/freitag-2-juli-2010-der-anschlag-ist.html' title='Freitag, 2. Juli 2010: »Der Anschlag« ist vollendet'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-415193212637497956</id><published>2010-06-11T09:29:00.000+02:00</published><updated>2010-06-11T09:29:57.148+02:00</updated><title type='text'>Martin Andreas Walser: «Trapeznummer ohne Netz»</title><content type='html'>Still und heimlich hat er vier Bücher geschrieben, derzeit arbeitet er am fünften, seinem dritten Roman, der im dritten Quartal 2010 erscheinen soll: Martin Andreas Walser erzählt in «Der Anschlag» die Geschichte eines mutmasslichen Attentats auf den amtierenden Bundespräsidenten, aber auch von den privaten Problemen und Sorgen, die den Menschen an diesem schicksalhaften Tag letztlich viel näher stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;«Ein eigentlicher Kriminalroman wird es nicht», lacht Martin Andreas Walser, «obwohl die Geschichte durchaus auch so erzählt werden könnte.» Im neuen, seinem dritten, in einer nicht näher definierten näheren Zukunft angesiedelten Roman geht es zwar – auch – um den vermeintlichen Anschlag auf einen amtierenden Bundespräsidenten. Weitaus gewichtiger ist allerdings die Frage, welche allenfalls voreiligen Schlüsse im Zeitalter der sekundenschnellen Informationsverbreitung gezogen werden. Walser zeigt nicht nur auf, wohin das führen kann, sondern macht auch deutlich dass der Vorfall die Menschen kaum interessiert, da ihnen persönliche Probleme und Sorgen näher stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Martin Andreas Walser: «Als Jugendlicher erlebte ich, wie bei der Nachricht von der Ermordung John F. Kennedys die Welt stillzustehen schien. Mittlerweile findet eine zunehmende Zahl wichtiger Vorgänge bis hin zu eigentlichen Katastrophen nur noch ganz kurz unser Interesse. Einerseits, da wir sofort von einer nächsten Informationswelle überflutet werden, und andererseits, weil wir dem Staat lethargisch und desinteressiert gegenüberstehen.»&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Rückzug auf das Private, Überschaubare sei, so Walser, die viel beobachtete Folge. «Mit seiner Abkehr vom Staat, seinem Wegschauen, seinem Desinteresse gegenüber allem, was auf politischer Ebene läuft, wird der Mensch aber immer mehr zu einem Spielball der Mächtigen», diagnostiziert der seit über 30 Jahren oberhalb des Bodensees lebende Schweizer Autor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schlüsselerlebnis Lissabon&lt;br /&gt;Der Rückzug ins Private und das Ausbrechen aus dem bisherigen Leben waren bereits in den beiden anderen Romanen Walsers die zentralen Themen. In «Vom Leben» zieht sich der Protagonist H. M. in die Abgeschiedenheit der Berge zurück, während gleichzeitig der Ich-Erzähler, auch er einer, der alles hinter sich lassen will, in Lissabon eine neue Heimat und eine neue Liebe zu finden scheint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;«In Lissabon habe ich vom journalistischen zum belletristischen Schreiben zurückgefunden», erzählt dazu Martin Andreas Walser, «nachdem ich mir schon seit meiner Jugend wünschte, die Zeit zu finden, um Romane und Erzählungen zu schreiben.» Bei mehr als einem halben Dutzend Aufenthalten sind nach «Vom Leben» auch weite Teile seines zweiten Romans «UnGlück» in Lissabon entstanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wirkt «Vom Leben» aufgrund der «ursprünglichen Tagebuchform», wie Martin Andreas Walser verrät, noch ziemlich sperrig, so gewinnt in «UnGlück» der Erzählfluss an Bedeutung. «Der Roman geht auf eine Begegnung in London zurück, die ich vor vielen Jahren in einem griechischen Restaurant hatte: Ich sah einen weisshaarigen Mann mit einer jungen Begleiterin, vermutlich ein Professor mit einer Studentin, und gleich hat sich eine Geschichte in mir zu formen begonnen.» Über zehn Jahre ging es, bis daraus ein Buch geworden ist, das in der Konsequenz der Ereignisse – zurück nach Lissabon führt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;«Kleine Schreibübungen»&lt;br /&gt;Zwischen den Romanen hat Martin Andreas Walser je eine Erzählung veröffentlicht – «kleine Schreibübungen», wie er sie nennt. In ihnen bildet die Liebe, der auch in den Romanen ein grosser Stellenwert zukommt, das Hauptmotiv. In «SehnSucht» (2009 auf Rhodos entstanden) lässt sich ein liebeskranker Mann fernab seiner Heimat nieder, da ihm das verzehrende Sehnen zur Sucht gerät. In «Herzbluten» – Walser kehrt darin in die Berge zurück – erhält ein abgeschieden lebender Mann den zufälligen Besuch einer Frau, die aufs Haar seiner früheren Geliebten gleicht, wobei sich auch diese Geschichte überraschend entwickelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frei von Zwängen&lt;br /&gt;Martin Andreas Walser hat die bisherigen vier Bücher ohne Verlag herausgebracht, und so dürfte es auch beim fünften bleiben. «Ich stand in meinem beruflichen Schreiben so viele Jahre unter Termin- und Umfangdruck, dass ich mir bei meinen Büchern alle Freiheiten bewahren wollte», sagt Walser. Walser: «Es ist gewissermassen eine Trapeznummer ohne Netz.»&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hat er keine Probleme damit, den Namen eines berühmten Kollegen zu tragen? Martin Andreas Walser lacht: «Verwechslungen sind wohl unvermeidbar. Doch dies war schon so, als ich noch keine Bücher schrieb. Manchmal ergeben sich daraus amüsante Erlebnisse.»&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die Zeit nach «Der Anschlag» gibt es bereits weitere Pläne. Eventuell wird darin der Polizist Konstantin Röthlisberger, der&amp;nbsp;zum Schluss des Buches pensioniert wird, wieder eine tragende Rolle übernehmen. «Wir werden sehen», sagt Martin Andreas Walser, «es schwirren so viele Geschichten in meinem Kopf herum, dass ich noch gar nicht weiss, welche ich als nächste erzählen soll.»&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;«Vom Leben» (ISBN 9-783837-070996), «SehnSucht» (ISBN 9-783839-115855), «UnGlück» (ISBN 9-783839-134382) und «Herzbluten» (ISBN 9-783839-162903) sind auf Bestellung in jeder Buchhandlung erhältlich. «Der Anschlag» erscheint im dritten Quartal 2010.&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-415193212637497956?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/415193212637497956/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=415193212637497956' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/415193212637497956'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/415193212637497956'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/06/martin-andreas-walser-trapeznummer-ohne.html' title='Martin Andreas Walser: «Trapeznummer ohne Netz»'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-2921439871435325329</id><published>2010-05-30T10:22:00.003+02:00</published><updated>2010-05-30T10:25:43.244+02:00</updated><title type='text'>Der Tag beginnt - in meinem kommenden Roman</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;/div&gt;»Gerne würde ich ja behaupten, der Himmel habe sich an diesem erwachenden Tag gelblichviolett, auf jeden Fall ungesund präsentiert. Doch dem war keineswegs so. Vielmehr war er leicht bewölkt wie so oft, aber nicht so sehr, dass die Sonne entscheidend daran gehindert würde, dem Landstrich, von dem hier die Rede sein wird, einen weiteren hellen, warmen Juni-Tag zu bescheren. Das schien sicher.«&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-2921439871435325329?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/2921439871435325329/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=2921439871435325329' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/2921439871435325329'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/2921439871435325329'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/05/der-tag-beginnt-in-meinem-kommenden.html' title='Der Tag beginnt - in meinem kommenden Roman'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-896402925211602994</id><published>2010-05-23T11:06:00.000+02:00</published><updated>2010-05-23T11:06:17.921+02:00</updated><title type='text'>Mein kommender Roman</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S_jv9U55s4I/AAAAAAAAAC0/2Q9gJK3rtpo/s1600/buch_004.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://1.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S_jv9U55s4I/AAAAAAAAAC0/2Q9gJK3rtpo/s200/buch_004.jpg" width="196" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Wovon er denn handeln werde, mein neuer Roman, werde ich dann und wann gefragt. Es wäre gelogen, würde ich behaupten, es nicht zu wissen. Schliesslich ist sie schon ziemlich weit gediehen. Andererseits habe ich mir früher einreden lassen, von etwas zu reden, das erst im Entstehen begriffen ist, führe letztlich dazu, dass man es nie vollenden kann. Bei mir war das anders: Gerade weil ich nie über meine Projekte gesprochen habe, sind sie nie gediehen. Vielleicht, da meine Umwelt glaubte, ich faulenze bloss, habe ich mich jeweils zurückgezogen. Und man hat ergo meinen Wunsch, in Ruhe nachdenken und arbeiten zu können, ständig missachtet. Was weiss ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In meinem kommenden Roman wird es um Beziehungen gehen. Vermeintlich gescheiterte, vermeintlich neue, das böse Erwachen und die glückliche Wendung. Die Menschen sind in diesen neunzehn Stunden, von denen mein Buch handelt, eingebettet in einen Staat, der die scheinbar schlimmste Krise seit Jahren oder Jahrzehnten oder überhaupt durchlebt, je nach Betrachtungsweise. Und während er auf die scheinbare Herausforderung reagiert, zeichnet sich ab, dass die Menschen diesen Entwicklungen kaum Aufmerksamkeit entgegenbringen. Staat und Realität haben sich zu weit voneinander entfernt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es stellt sich die Frage, ob der vollständige Rückzug ins Private siegt. Wer mich etwas kennt, der kennt auch die einem Reflex folgende Antwort. Doch: Ist sie richtig und darf man guten Gewissens so und nicht anders antworten?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-896402925211602994?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/896402925211602994/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=896402925211602994' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/896402925211602994'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/896402925211602994'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/05/mein-kommender-roman.html' title='Mein kommender Roman'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S_jv9U55s4I/AAAAAAAAAC0/2Q9gJK3rtpo/s72-c/buch_004.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-32225050084024679</id><published>2010-05-09T11:27:00.000+02:00</published><updated>2010-05-09T11:27:21.738+02:00</updated><title type='text'>Wie beginne ich ein Buch?</title><content type='html'>Diese Woche wurde ich gefragt: »Wie beginnst du ein Buch? Liegt meist schon ein Thema vor? Oder lässt du der Intuition freien Lauf? Oder aber, du beginnst ein Buch auf Anfrage?«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Antwort:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht muss ich etwas eher Grundsätzliches vorausschicken: Schreiben war immer ein wesentlicher Teil meiner beruflichen Tätigkeit, doch ist Journalismus oft insofern unbefriedigend, als viele Sachzwänge, manchmal "Scheren im Kopf" und ein steter Termindruck die Begleiter sind. Beim Schreiben meiner Bücher will ich hingegen möglichst frei und unabhängig sein. Deshalb hat es wohl vierzig Jahre bis zur Veröffentlichung meines ersten Romans gedauert: Ich wollte schon immer meine Bücher selber verlegen und mir nicht vorschreiben (oder mich überzeugen. . .) lassen, was "richtig", was "falsch", was "gängig" oder "so nicht verkaufbar" sein würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese lange Zeit hat viele Geschichten in mir reifen lassen wie ein Wein im Eichenfass. Einige sind zu Essig geworden, andere scheinen grundsätzlich geniessbar zu sein. Somit beginne ich ein neues Buch gewissermassen mit einer "vollständigen Geschichte" im Kopf. Es entsteht daraus ein Text, der in der Regel rund zwei Drittel des endgültigen Umfangs umfasst. Er präsentiert sich in dieser Form wie ein Bild, das ich male: Alles scheint vorhanden - und doch ist das Ergebnis des sorgfältigen "Ausmalens" (meist) ein völlig anderes, als die ziemlich detaillierte Skizze es suggerierte. Manches fällt weg, andere Dinge kommen hinzu. Der Text bläht sich auf - und büsst bis zum Schluss wieder gut und gerne 50 Prozent seiner grössten Ausdehnung ein. . .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein wunderbarer Prozess insgesamt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachzulesen auf:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://der-buecherwahnsinn.blogspot.com/"&gt;http://der-buecherwahnsinn.blogspot.com/&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-32225050084024679?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/32225050084024679/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=32225050084024679' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/32225050084024679'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/32225050084024679'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/05/wie-beginne-ich-ein-buch.html' title='Wie beginne ich ein Buch?'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-2926802365002886816</id><published>2010-05-08T14:04:00.002+02:00</published><updated>2010-05-08T14:04:50.558+02:00</updated><title type='text'>Der Schmerz</title><content type='html'>»Nein«, sagte er, »nein, der Schmerz quält mich nicht länger.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;»Weshalb?« wollte sie wissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;»Ich habe ihn mir von der Seele geschrieben«, gab er zur Antwort und deutete auf den Papierhaufen, der auf dem Schreibtisch lag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;»Und das genügt?«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;»Ja«, nickte er, »denn eines Tages wird jemand kommen, davon lesen und alles verstehen.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;»Du erwartest dies nicht wirklich von mir?« Sie liess ihre Blicke über all das Papier schweifen, das zu diversen Bergen aufgetürmt war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er schüttelte den Kopf: »Erwartungen sind mir fremd. Ich hoffe bloss. Manchmal in der Nacht, wenn ich nicht einschlafen kann.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;»Und wenn nun niemand kommt, der deine Hoffnung erfüllt?«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;»Dann wird der Schmerz eines Tages zusammen mit mir gestorben sein.«&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-2926802365002886816?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/2926802365002886816/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=2926802365002886816' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/2926802365002886816'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/2926802365002886816'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/05/der-schmerz.html' title='Der Schmerz'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-9217722569610297026</id><published>2010-05-02T11:41:00.000+02:00</published><updated>2010-05-02T11:41:19.904+02:00</updated><title type='text'>Ich will ebenfalls geschrieben sein</title><content type='html'>Während ich noch an der einen schreibe, purzelt bereits die nächste Geschichte in den Raum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;»Ich will ebenfalls geschrieben sein«, fordert sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was nun?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ich lernen musste, mit der rechten zu schreiben und es mit der linken Hand noch immer kann: Den Versuch wagen, sie beide gleichzeitig zu Papier zu bringen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine längere, gedankenklärende, ordnende Auszeit vom Alltag wäre angezeigt, aber noch diktiert er meinen Lebensrhythmus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-9217722569610297026?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/9217722569610297026/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=9217722569610297026' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/9217722569610297026'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/9217722569610297026'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/05/ich-will-ebenfalls-geschrieben-sein.html' title='Ich will ebenfalls geschrieben sein'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-3787199932837683637</id><published>2010-04-23T12:49:00.002+02:00</published><updated>2010-04-23T12:49:31.723+02:00</updated><title type='text'>Schmetterling</title><content type='html'>Aus dem Kokon der schlummernden Geschichte schlüpft langsam der Schmetterling meines nächsten Romans.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-3787199932837683637?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/3787199932837683637/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=3787199932837683637' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/3787199932837683637'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/3787199932837683637'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/04/schmetterling.html' title='Schmetterling'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-250844051268908828</id><published>2010-04-17T20:00:00.000+02:00</published><updated>2010-04-17T20:00:43.173+02:00</updated><title type='text'>RomanheldInnen verhalten sich manchmal merkwürdig. . .</title><content type='html'>RomanheldInnen verhalten sich manchmal ja schon  merkwürdig: Da schreibt und schreibt und schreibt man sie aufeinander  zu in der vollendeten Überzeugung, sie würden irgendwann miteinander  schlafen - und nun tun sie es aufgrund des im Zug entworfenen Kapitels  wahrscheinlich doch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entwurf zum dritten Roman fast vollendet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-250844051268908828?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/250844051268908828/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=250844051268908828' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/250844051268908828'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/250844051268908828'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/04/romanheldinnen-verhalten-sich-manchmal.html' title='RomanheldInnen verhalten sich manchmal merkwürdig. . .'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-3597053154018371327</id><published>2010-04-12T20:09:00.001+02:00</published><updated>2010-04-12T20:11:23.982+02:00</updated><title type='text'>»Seht doch die Mengen von Staub. . .«</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://www.martinwalser.ch/maw_07/images/main/buchtitel_Herzbluten.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://www.martinwalser.ch/maw_07/images/main/buchtitel_Herzbluten.jpg" width="123" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Aus »Herzbluten«, meiner neuen Erzählung, die am 31. März erschienen ist (88 Seiten, Paperback, 7 Euro, ISBN 9-783839-162903):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Er konnte nicht ausstehen, sang jemand immerfort dieses undifferenzierte Loblied auf die Vergangenheit. In aller Regel blendeten diese Zeitgenossen einfach alles Negative aus, das es immer und überall gab, gegeben hatte und geben würde und überzogen alles, was einmal gewesen war, mit der Patina einer Verklärung, die jene längst verflossene Zeit in einen Ehrfurcht erheischenden Glanz des unantastbar Vollkommenen tauchte.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;»Seht doch die Mengen von Staub, die sich auf der Oberfläche angesammelt haben«, hätte er jenen zurufen wollen, die mit Tränen der Rührung vor dieser unwirklichen Vergangenheit sassen. »Blast ihn weg. Ihr werdet lauter Risse und den blätternden Lack erkennen und schliesslich sogar den Zerfall zur Kenntnis nehmen müssen, der längst eingesetzt hat und nicht aufzuhalten ist.«&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Und er hätte all die Ewiggestrigen auslachen wollen: »Wartet nur ab, bald wird alles, wonach ihr euch zurücksehnt, zu Staub zerfallen sein – ihr inklusive.«&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erhältlich in den Internet-Buchshops und in Buchhandlungen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-3597053154018371327?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/3597053154018371327/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=3597053154018371327' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/3597053154018371327'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/3597053154018371327'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/04/seht-doch-die-mengen-von-staub.html' title='»Seht doch die Mengen von Staub. . .«'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-9066317033363310799</id><published>2010-04-07T17:31:00.000+02:00</published><updated>2010-04-07T17:31:43.324+02:00</updated><title type='text'>Noch ist es ein Projekt. . .</title><content type='html'>. . . von dem ich derzeit nicht weiss, ob ich es diesmal zu Ende bringe: Ich schreibe an einer Geschichte, die von sechs Menschen und dem handelt, was sie erleben, erleiden, fühlen, denken und tun zwischen sechs Uhr morgens und Mitternacht. Sie haben allesamt miteinander zu tun. Was, verrate ich nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe diese Geschichte schon einmal - fast - zu Ende geschrieben, finde aber das Manuskript nicht mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das ist wohl durchaus gut so: Es gibt eine Sequenz darin, die mir damals selber widerfahren ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas anders, aber immerhin ähnlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man nicht aus der unmittelbaren Betroffenheit, sondern mit einigem zeitlichen Abstand von mittlerweile immerhin rund zehn Jahren darüber schreibt, hat man Distanz gewonnen und ist nicht mehr wütend, verletzt und rachsüchtig. Es macht nun Spass, jenes Ereignis einesteils nüchtern zu beschreiben, ohne die Folgen weinerlich und voller Selbstmitleid zu bejammern - und gleichzeitig das damalige (vorgesetzte) Individuum, zugegeben boshaft, nicht unbedingt mit den allerbesten Charakterzüge zu versehen. . .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich komme gut voran. . .&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-9066317033363310799?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/9066317033363310799/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=9066317033363310799' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/9066317033363310799'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/9066317033363310799'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/04/noch-ist-es-ein-projekt.html' title='Noch ist es ein Projekt. . .'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-6204698884105565701</id><published>2010-04-03T09:12:00.002+02:00</published><updated>2010-04-03T09:15:07.841+02:00</updated><title type='text'>«Herzbluten» ist erschienen</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://www.martinwalser.ch/maw_07/images/main/buchtitel_Herzbluten.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://www.martinwalser.ch/maw_07/images/main/buchtitel_Herzbluten.jpg" width="123" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Am 31. März 2010 ist meine neue Erzählung «Herzbluten» erschienen (88 Seiten, Paperback, ISBN 9-783839-162903, 7 Euro). Das Büchlein ist nun in den Buchhandlungen und in den Internet-Buchshops bestellbar. Es erzählt die Geschichte von Hans Mock.&lt;br /&gt;Hans Mock lebt ausserhalb eines Dorfes in den Bergen. Die Bewohner  sagen, er sei eigenartig geworden: Er spricht mit niemandem mehr,    grüsst nicht mehr, führt Selbstgespräche. Zu Hause erfindet er sich  Gesprächspartnerinnen, mit denen er alles    bespricht, was ihn bewegt.&lt;br /&gt;Als er sich an einem prächtigen Sommertag gerade anschickt, sich  mit Sarah auf eine seiner imaginären    Diskussionen einzulassen, klopft es an der Haustür.&lt;br /&gt;Hans Mock kann nicht glauben, was er sieht und wird ohne  Vorwarnung an die    Vergangenheit erinnert.&lt;br /&gt;Allerdings ist auch in dieser Geschichte zum Schluss nicht alles  so, wie man vermutet         hätte. . .&lt;br /&gt;Eine Leseprobe gibt es &lt;a href="http://www.martinwalser.ch/maw_07/herzbluten.htm"&gt;hier.&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-6204698884105565701?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/6204698884105565701/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=6204698884105565701' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/6204698884105565701'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/6204698884105565701'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/04/herzbluten-ist-erschienen.html' title='«Herzbluten» ist erschienen'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-3352933825584966681</id><published>2010-03-14T11:08:00.001+01:00</published><updated>2010-03-14T11:09:59.028+01:00</updated><title type='text'>Herzbluten: Überarbeitet. . .</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S5y1mRMo-tI/AAAAAAAAACc/voEdusFDKQI/s1600-h/herzbluten_manus.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="115" src="http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S5y1mRMo-tI/AAAAAAAAACc/voEdusFDKQI/s200/herzbluten_manus.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Der Teufel steckt immer im Detail. Hier stimmt etwas nicht exakt, dort ist man unzufrieden mit dieser oder jener Formulierung. Zum Schluss hat man einen beträchtlichen Teil des scheinbar zuvor schon brauchbaren Textes doch noch einmal umgeschrieben - und plötzlich stellt sich noch ein ganz neuer Schluss ein, der hervorragend zur Geschichte passt.&lt;br /&gt;Kurz und gut: Ich habe in den letzten Tagen meine neue Erzählung «Herzbluten» intensiv durchgearbeitet und in der Nacht zum Sonntag die letzten grösseren Textveränderungen übertragen.&lt;br /&gt;Nun geht es ans Korrekturlesen. Ich denke, dass sich dabei kaum mehr wesentliche Änderungen am vorliegenden Text ergeben werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-3352933825584966681?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/3352933825584966681/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=3352933825584966681' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/3352933825584966681'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/3352933825584966681'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/03/herzbluten-uberarbeitet.html' title='Herzbluten: Überarbeitet. . .'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S5y1mRMo-tI/AAAAAAAAACc/voEdusFDKQI/s72-c/herzbluten_manus.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-7535467835024680220</id><published>2010-03-10T00:05:00.000+01:00</published><updated>2010-03-10T00:05:07.147+01:00</updated><title type='text'>Neue Erzählung im zweiten Quartal 2010</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S5bT-XMcadI/AAAAAAAAACU/VG6X28n5CLM/s1600-h/buchtitel_Herzbluten.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S5bT-XMcadI/AAAAAAAAACU/VG6X28n5CLM/s320/buchtitel_Herzbluten.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Im zweiten Quartal 2010 werde ich eine neue Erzählung veröffentlichen, die den Titel «Herzbluten» tragen wird (links der erste Entwurf für das Cover).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;«Es steckt im Wort drin, da es dabei blutet», sagte er. Sie blickte ihn verständnislos an. «Das Wort Herz in Schmerz.»&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit beginnt die Geschichte eines Mannes, der unvermutet Besuch einer Unbekannten erhält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Erzählung steht vor der Vollendung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-7535467835024680220?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/7535467835024680220/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=7535467835024680220' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/7535467835024680220'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/7535467835024680220'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/03/neue-erzahlung-im-zweiten-quartal-2010.html' title='Neue Erzählung im zweiten Quartal 2010'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S5bT-XMcadI/AAAAAAAAACU/VG6X28n5CLM/s72-c/buchtitel_Herzbluten.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-3298024789465786948</id><published>2010-02-21T19:24:00.001+01:00</published><updated>2010-02-21T19:26:00.256+01:00</updated><title type='text'>Die Arbeit gerät zur Schreiborgie</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S4F6k5gyvYI/AAAAAAAAAB0/4zA7Odr_wuY/s1600-h/buch_004.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S4F6k5gyvYI/AAAAAAAAAB0/4zA7Odr_wuY/s320/buch_004.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Die Arbeit an meinem neuen Buch wird zur eigentlichen Schreiborgie, eine Orgie der Wörter und Sätze. Ich vermag es nicht anders zu erklären: eine riesige Lust am Wort, an Situationen, an noch mehr Wörtern. Ich schwelge, schweife ab, hole aus, immer mehr drängt auf mich ein. Vermutlich werde ich zum Schluss diesmal mehr als bloss ein paar unzusammenhänge Teilstücke übrig haben, die im Verlaufe der Zeit der "Delete"-Taste zum Opfer gefallen, aber natürlich nicht verloren sind.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-3298024789465786948?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/3298024789465786948/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=3298024789465786948' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/3298024789465786948'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/3298024789465786948'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/02/die-arbeit-gerat-zur-schreiborgie.html' title='Die Arbeit gerät zur Schreiborgie'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S4F6k5gyvYI/AAAAAAAAAB0/4zA7Odr_wuY/s72-c/buch_004.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-6510306806807823598</id><published>2010-02-13T07:24:00.001+01:00</published><updated>2010-02-13T07:24:49.562+01:00</updated><title type='text'>Der Zufall</title><content type='html'>»Immerfort sprecht ihr davon, dass ihr mich erwartet habt, schon vorhin, in der Kneipe. . .«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;»Und so war es, mein Sohn, genau so war es. Es ist alles niedergeschrieben in dem Buch, das der Pfarrer verschlossen in seinem Schrank aufbewahrt. Aber der Alte, jener, der vorhin in der Ecke sass, er hat es gesehen, als er jung war, und er hat darin gelesen. Also hat er uns in den letzten Wochen, da er aufgrund dieses Studiums wusste, dass die Zeit gekommen war, mehrmals täglich ermahnt, es nicht zu vergessen: dass Du in unser Leben treten und deine Aufgabe hier bei uns übernehmen würdest.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;»Das ist absurd«, stösst Giusep hervor, »denn ich bin rein zufällig in dieses Dorf gekommen.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;»Den Zufall gibt es nicht, mein Sohn.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Schnipsel aus dem in Entstehung begriffenen neuen Roman, 2010/Martin Andreas Walser)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-6510306806807823598?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/6510306806807823598/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=6510306806807823598' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/6510306806807823598'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/6510306806807823598'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/02/der-zufall.html' title='Der Zufall'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-3469718424411889197</id><published>2010-02-01T22:57:00.002+01:00</published><updated>2010-02-01T22:57:57.018+01:00</updated><title type='text'>Otto, der stärkste Mann der Welt</title><content type='html'>»Ich möchte«, gab Otto, der stärkste Mann der Welt, seinen Herzenswunsch sogleich preis, »die Eröffnungsnummer haben.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Niemand war darob erstaunt oder gar erbost: Otto, der stärkste Mann der Welt, brachte dieses Anliegen Jahr für Jahr an dieser Stelle ein und hatte es doch noch nie geschafft, erhört zu werden. Stets war er übergangen worden, hatte gemurrt und geknurrt und sich dann in sein Schicksal gefügt: Einmal, irgendwann einmal würde es so weit sein, auf den Knien würde man ihn bitten, die Eröffnung zu übernehmen, und dann . . . ja, dann . . . würde er dankend ablehnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder doch nicht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Otto, der stärkste Mann der Welt war sich unsicher, wie er reagieren würde und liess die schwierige Frage deshalb ruhen, da er die Entscheidung wahrscheinlich ohnehin erst am Sanktnimmerleinstag zu fällen hätte und vielleicht nicht einmal dann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Unvollendetes weiteres Schnipsel aus meinem nächsten Roman)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-3469718424411889197?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/3469718424411889197/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=3469718424411889197' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/3469718424411889197'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/3469718424411889197'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/02/otto-der-starkste-mann-der-welt.html' title='Otto, der stärkste Mann der Welt'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-4755052075728209500</id><published>2010-01-24T15:14:00.000+01:00</published><updated>2010-01-24T15:14:51.975+01:00</updated><title type='text'>Ich komme voran: Die Sehnsucht - ganz nah</title><content type='html'>Wer wollte ihn verurteilen, den jungen Mann? Schliesslich leben wir alle mitunter in Träumen, und alle kennen wir wohl die Sehnsucht nach fremden Welten, anderen Menschen, glauben beengt in einem Käfig zu sitzen wie ein Vogel, der, schmetternd ein traurig Lied, in seinem Käfig hockt und nicht davonfliegen kann. »Freiheit«, schreit es in uns. Luft begehren wir an, um zu atmen, Weite, um zu sehen, Wärme, um aufzublühen, Wasser, um uns zu erfrischen. Und, fügen wir mitunter an: ». . . eine zarte Haut, um sie zu erfühlen, und den Menschen dazu, um glücklich zu sein.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und genau daran, an dieser Sehnsucht nach verbindender Zweisamkeit, scheiterten Otto Juniors weitfliegende Träume, mithin also am einzigen, was einen Menschen wirklich aufhalten konnte zu jener und kann in heutiger Zeit: an der Liebe. Denn kaum war er aus dem Dorf hinausgekommen, vor wenigen Minuten erst war dies gewesen, wie ihm schien, obwohl er zu jenem Zeitpunkt bereits ein riesiges Bergmassiv in Richtung Süden überwunden hatte, trat sie ihm in Form einer resoluten jungen Wirtshaustochter entgegen. Sie gehörte zu jenem Lokal, in deren Sommerlaube er unter dem Rebengeflecht sitzend einen Becher Wein zu trinken gedachte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Ein weiteres Häppchen aus meinem noch unvollständigen, titellosen neuen Roman)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-4755052075728209500?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/4755052075728209500/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=4755052075728209500' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/4755052075728209500'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/4755052075728209500'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/01/ich-komme-voran-die-sehnsucht-ganz-nah.html' title='Ich komme voran: Die Sehnsucht - ganz nah'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-5712874156544573203</id><published>2010-01-18T13:20:00.000+01:00</published><updated>2010-01-18T13:20:34.790+01:00</updated><title type='text'>Und noch eine Geschichte. . .</title><content type='html'>So geht es mir oft: Da versuche ich ganz ernsthaft an der Geschichte zu arbeiten, an der ich schreibe - und plötzlich taucht ein völlig anderer Stoff vor meinem inneren Auge auf. Rasend schnell entwickelt sich, was eben noch eine unbestimmte Idee war, schon kenne ich Anfang und Ende, und ich weiss: Ich könnte mich jetzt hinsetzen und das Ganze innert weniger Tage zu Papier bringen, respektive meinem Computer anvertrauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So erging es mir bei meiner Arbeit an «UnGlück», meinem aktuellen Roman, als ich im Sommer 2009 die kleine Erzählung «SehnSucht» einschob. So ergeht es mir jetzt wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soll ich - frage ich mich - diesem Drängen erneut nachgeben? Soll ich stur bleiben in der Hoffnung, das faszinierende andere Motiv, dieses «fertige» Manuskript, sei in meinem Kopf noch vorhanden, wenn ich mein «Hauptwerk» abgeschlossen habe?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch bin ich mir unschlüssig. Sobald ich es weiss, findet sich an dieser Stelle die Antwort.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-5712874156544573203?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/5712874156544573203/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=5712874156544573203' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/5712874156544573203'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/5712874156544573203'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/01/und-noch-eine-geschichte.html' title='Und noch eine Geschichte. . .'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-86465931158056874</id><published>2010-01-14T08:32:00.000+01:00</published><updated>2010-01-14T08:32:39.777+01:00</updated><title type='text'>Otto . . . das Feld . . .</title><content type='html'>...dieser Acker, jenes Stück Erde, das brach daliegt: Sie sind gesetzt. Otto, der Name von Generation zu Generation weitergereicht, wie dies früher üblich war, als der älteste Sohn so hiess wie sein Vater und dessen Sohn wiederum und wiederum sein erstgeborener männlicher Nachkomme: Er ist nicht nur Figur, sondern Programm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten: Alles im Fluss, vieles noch unbestimmt, vage, erst als winziges Wölkchen am Horizont sich zeigend. Ob sie sich entleeren wird oder vorbeizieht? Man wird sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich nähere mich in der Arbeitsweise wieder jener an, die bereits meinen ersten Roman bestimmte: Hier das laufende Dokument, einem Tagebuch ähnlich, das anschwillt und überquillt, dort jenes, in das sich verdichten wird, soll, hoffentlich tut, was ich täglich skizziere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie lange der Prozess diesmal dauern wird? Monate sicher, ein Jahr, länger? Das vermag ich noch nicht zu sagen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-86465931158056874?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/86465931158056874/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=86465931158056874' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/86465931158056874'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/86465931158056874'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/01/otto-das-feld.html' title='Otto . . . das Feld . . .'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-1378201459772058802</id><published>2010-01-11T13:36:00.000+01:00</published><updated>2010-01-11T13:36:47.704+01:00</updated><title type='text'>Weiter am Prolog gearbeitet</title><content type='html'>Heute früh bin ich gut vorangekommen: Ich habe während meiner Fahrt nach Zürich weiter am Prolog gearbeitet und dabei meine Selbstzweifel verloren - die immer und periodisch auftreten, das bin ich mir gewohnt -, ob aus der Geschichte jemals etwas wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;»...Und da ist es kein Wunder, dass alljährlich einmal alles zum Jahrmarkt strömt, auch wenn er auf einem unebenen Acker stattfindet, der zu dieser Zeit fast stets durchweicht ist vom Regen, und wo der Wind derart giftig über die Fläche zischt, dass auch die dickste Jacke nicht wärmender Schutz genug ist.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Langsam dämmert mir, wohin die Reise diesmal geht...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-1378201459772058802?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/1378201459772058802/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=1378201459772058802' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/1378201459772058802'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/1378201459772058802'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/01/weiter-am-prolog-gearbeitet.html' title='Weiter am Prolog gearbeitet'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-8904044643182910606</id><published>2010-01-08T01:07:00.001+01:00</published><updated>2010-01-08T08:48:36.648+01:00</updated><title type='text'>Die Nerven sind angespannt</title><content type='html'>Manchmal zerreisst es einen dann schon fast: Da sprudelt, kaum stösst man gewissermassen das Stöckchen auf den Boden, unter dem man Wasser vermutet, eine Geschichte empor, beginnt sich in barocker Pracht im wahrsten Sinne mit alle Fülligkeit zu entfalten, die man sich nur erdenken kann, doch bleibe ich limitiert auf jene Stunde am frühen Morgen und jene am Abend, die beiden Zugfahrten, um ihr schreibend zu folgen. Und manchmal stiehlt man sich des Nachts noch eine weitere ab, doch es genügt nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Nerven sind angespannt, da man zwischendurch dem normalen Tagwerk nachzugehen hat und den Gedanken verbieten will, sich weiter zu bewegen, damit man nichts versäume und noch nachkäme, sobald man wieder frei wäre, sie fliegen zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und gleichwohl macht sich Zuversicht breit: Sie schreitet voran, die Geschichte, und es sind nicht mehr nur Bilder, die sich sukzessive einstellen, sondern sie reihen sich ein...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-8904044643182910606?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/8904044643182910606/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=8904044643182910606' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/8904044643182910606'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/8904044643182910606'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/01/es-zehrt-und-reisst-in-den-gedarmen.html' title='Die Nerven sind angespannt'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-6481392889286765159</id><published>2010-01-07T00:29:00.000+01:00</published><updated>2010-01-07T00:29:06.674+01:00</updated><title type='text'>Es geht zögerlich vorwärts. . .</title><content type='html'>. . . mit meinem neuen Buch, das noch nicht einmal einen wirklichen Arbeitstitel hat. Zweieinhalb Kapitel sind roh entworfen, zweieinhalb deshalb, weil das dritte noch roher ist wie die vorhergehenden zwei, langsam zeichnen sich mögliche Linien ab, Verästelungen, Geschichten und Gesichter verdichten sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich liebe dieses scheinbar ziellose Schreiben, das letztlich dorthin führt, wo ich plötzlich verwundert die Augen reibe und mir sagen muss: «Genau hierhin wollte ich von Beginn weg...»&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-6481392889286765159?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/6481392889286765159/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=6481392889286765159' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/6481392889286765159'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/6481392889286765159'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/01/es-geht-zogerlich-vorwarts.html' title='Es geht zögerlich vorwärts. . .'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-1405310484595852660</id><published>2010-01-06T15:17:00.002+01:00</published><updated>2010-01-06T15:17:16.093+01:00</updated><title type='text'>Herr-rrr-rrr-einspaziert - die Schau beginnt!</title><content type='html'>«Hereinspaziert!» Er schreit sich die Seele aus dem Leibe, damit der Mob nicht aufmerksamslos vorbeiginge am schmutzigabgenutzten Zelt: «Herr-rrr-rrr-einspaziiiiiiert!»: So etwa beginnt mein neuer Roman, den ich im Dezember 2009 in Angriff genommen habe. Noch ist ziemlich weit offen, wohin die Reise geht - lassen Sie sich zu gegebener Zeit überraschen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;«Herr-rrr-rrr-einspaziert!»&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-1405310484595852660?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/1405310484595852660/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=1405310484595852660' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/1405310484595852660'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/1405310484595852660'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/01/herr-rrr-rrr-einspaziert-die-schau.html' title='Herr-rrr-rrr-einspaziert - die Schau beginnt!'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-2705310442634186387</id><published>2010-01-06T12:23:00.005+01:00</published><updated>2010-01-06T12:24:27.990+01:00</updated><title type='text'>Ende 2009 erschienen: «UnGlück»</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.martinwalser.ch/maw_07/images/main/buchtitel_UnGlueck_2b_inter.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 140px; height: 220px;" src="http://www.martinwalser.ch/maw_07/images/main/buchtitel_UnGlueck_2b_inter.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Arbeit an meinem zweiten Roman «UnGlück» begann unmittelbar nach dem Abschluss des ersten, «Vom Leben». Die Geschichte hatte sich vor vielen Jahren in meinem Hirn festzusetzen begonnen, als ich in einem Restaurant nahe der Bayswater Road in London einen weisshaarigen Herrn mit einer jungen Begleiterin gesehen hatte. Es war nichts Ungewöhnliches zu beobachten gewesen, die Szenerie also keineswegs in irgend einer Form verfänglich: Es sah so aus, als ob ein Professor hier mit einer seiner Studentinnen in ein angeregtes Gespräch vertieft sei. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleichwohl begann sich in mir eine ganze Geschichte zu formen, deren Kern eine hitzige Debatte zwischen ihm, dem Professor, und seiner Gattin sein würde. Dabei würde sich alles in nur einem Raum abspielen, dem sogenannten Salon, wo er am Fenster stünde während sie miteinander stritten und dabei ihre gesamte, gescheiterte Beziehung Revue passieren lassen würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Jahre hatte sich diese Geschichte nicht gerade weiterentwickelt, aber doch in mir geruht. Nun, glaubte ich zu spüren, war sie reif, endlich erzählt zu werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-2705310442634186387?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/2705310442634186387/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=2705310442634186387' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/2705310442634186387'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/2705310442634186387'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/01/ende-2009-erschienen-ungluck.html' title='Ende 2009 erschienen: «UnGlück»'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-5713059777611969775</id><published>2010-01-06T12:21:00.003+01:00</published><updated>2010-01-06T12:22:27.564+01:00</updated><title type='text'>Die Erzählung «SehnSucht»</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.martinwalser.ch/maw_07/images/main/sehnsucht.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 172px; height: 261px;" src="http://www.martinwalser.ch/maw_07/images/main/sehnsucht.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die «Kleine Geschichte einer grossen Liebe» habe ich in meinem Urlaub 2009 auf Rhodos geschrieben. Praktisch in einem Zug. Ich hatte eigentlich an meinem zweiten Roman arbeiten wollen, doch kam ich dabei nicht vom Fleck. Also legte ich jenes Manuskript beiseite, das mich zu jenem Zeitpunkt seit gut einem Jahr nicht aus den Fängen liess.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-5713059777611969775?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/5713059777611969775/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=5713059777611969775' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/5713059777611969775'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/5713059777611969775'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/01/die-erzahlung-sehnsucht.html' title='Die Erzählung «SehnSucht»'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-8761785894954927481</id><published>2010-01-06T12:14:00.007+01:00</published><updated>2010-01-15T11:09:00.992+01:00</updated><title type='text'>Wenn nur die Zeit einmal stillstünde...</title><content type='html'>Uns fehlt, während wir uns bemühen, unser Dasein zu bestehen, die Distanz zum Leben, die Gnade, uns auf unsere innere Stimme zu verlassen, allzu oft sind wir blockiert, durch Normen, Erziehung, eine angeborene oder antrainierte Zurückhaltung, das zu tun, wonach uns der Sinn stünde und was demnach zweifellos richtig wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir unterlassen aber auch bewusst und unbewusst die kontinuierliche, eine kritische und permanente Würdigung unseres Handelns.Wir gleiten durch die Tage, ohne jemals wirklich zu reflektieren. Die Zeit, geben wir vor, fehle uns, dabei treibt uns Unrast an, wir neigen stets zu Aktivismus.Wir hüpfen von einer verpassten Gelegenheit zur nächsten. Es müsste sich doch irgendwann die Chance eröffnen, eine wirkliche Pause einzulegen, einzuhalten, während die Zeit stillstünde, sich nichts rührt, sich nichts verändert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Aus meinem Roman «Vom Leben», Books on Demand, 2008, ISBN 9-783-837-07099-6)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-8761785894954927481?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/8761785894954927481/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=8761785894954927481' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/8761785894954927481'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/8761785894954927481'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/01/wenn-nur-die-zeit-einmal-stillstunde.html' title='Wenn nur die Zeit einmal stillstünde...'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-4194364753746220251</id><published>2010-01-06T12:03:00.006+01:00</published><updated>2010-01-06T12:41:06.056+01:00</updated><title type='text'>Erster Roman: «Vom Leben»</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.martinwalser.ch/maw_07/images/main/buchtitel_vom_leben_216.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 216px; CURSOR: hand; HEIGHT: 344px" alt="" src="http://www.martinwalser.ch/maw_07/images/main/buchtitel_vom_leben_216.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;«Vom Leben» heisst mein erster Roman, der 2008 in einer ersten Auflage erschienen ist. Das Buch handelt «vom Weggehen und Ankommen und Ankommen und Weggehen». Erzählt wird die Geschichte eines Mannes, den es eher zufällig nach Lissabon verschlägt. Er verliebt sich sogleich in die Stadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Lissabon fällt dem Ich-Erzähler die Geschichte eines Mannes ein, der in seiner eigentlichen Heimat auf einer Wanderung ebenso spontan, wie er selber nach Portugal gereist ist, einem verwitterten Wegweiser folgt und in ein Bergdorf gelangt, wo er sich niederlässt, umsein Lebenswerk zu verfassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch: Hat der Ich-Erzähler nun den Mann in den Bergen erschaffen - oder war es umgekehrt? Und welche Rolle spielt die alte Dame, die scheinbar ausserhalb von Zeit und Raum lebt und den beiden zur Seite steht? Diese und viele weitere Fragen stellen sich in dieser Parabel auf das Leben, in der klar wird: nicht alles ist, wie es scheint.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-4194364753746220251?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/4194364753746220251/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=4194364753746220251' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/4194364753746220251'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/4194364753746220251'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2010/01/vom-leben-heisst-mein-erster-roman-der.html' title='Erster Roman: «Vom Leben»'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33752843.post-115720633085790002</id><published>2006-09-02T16:10:00.000+02:00</published><updated>2006-09-02T22:54:40.216+02:00</updated><title type='text'>Wiedergeburt</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/6049/3706/1600/Albert_Memorial_08_web.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="albert memorial in london, bild c martin andreas walser" src="http://photos1.blogger.com/blogger/6049/3706/320/Albert_Memorial_08_web.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich wurde vor 300 oder vor 400 Jahren geboren. Oder vor 256, 378, 179. Nicht in diesem Leben natürlich. In einem früheren. Mein jetziges dauert etwas über fünfzig Jahre und dahinter gekommen bin ich vor vierzig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damals nämlich, als ich nach London kam und an verschiedenen Orten wusste: Da war ich schon einmal. Eigentlich hätte ich damals der Sache auf den Grund gehen und mir genau aufschreiben müssen, wo genau in der Stadt dieses Gefühl auftauchte, um nachher anhand von alten Plänen feststellen zu können, zu welcher Zeit und ob dort die Strassen schon so verlaufen waren oder Häuser aus einer bestimmten Epoche überlebt hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber dafür ist es nun zu spät. Nach unzähligen Besuchen weiss man natürlich nicht mehr genau, wodurch jeweils solche Déjà-vus ausgelöst werden. Nur eines weiss ich bestimmt: Als ich mich eben über London im Anflug auf Heathrow befand – üblicherweise bevorzuge ich den City Airport, doch diesmal war ich zu einem Meeting eingeladen –, da kamen mir beim Blick auf die Stadt beinahe die Tränen, Tränen des Heimkehrers, und als andere aus der Gruppe sich eher abschätzig über gewisse englische Errungenschaften – namentlich die Küche – äusserten, wäre ich ihnen aus verletztem Stolz oder auch bloss beleidigt am liebsten an die Gurgel gegangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch eben: Solches tut nicht, wer mal artig Manieren gelehrt hat. Selbst wenn man diese Schule der Selbstbeherrschung vor hunderten von Jahren durchlaufen hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33752843-115720633085790002?l=walsermartin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://walsermartin.blogspot.com/feeds/115720633085790002/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33752843&amp;postID=115720633085790002' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/115720633085790002'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33752843/posts/default/115720633085790002'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://walsermartin.blogspot.com/2006/09/wiedergeburt.html' title='Wiedergeburt'/><author><name>Martin's</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13899446450949386394</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_zDPh54kJGEA/S0Roe0SGYYI/AAAAAAAAAAM/NVTaI5GSzY0/S220/walser_martin_2009.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
